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CH/Unternehmen sehen Licht am Ende des Tunnels

Dieser Inhalt wurde am 06. November 2009 - 12:30 publiziert

Zürich (awp/sda) - Die Schweizer Unternehmen sehen Licht am Ende des Tunnels. Die Abwärtsbewegung habe sich im dritten Quartal verlangsamt, berichtete die ETH-Konjunkturforschungsstelle KOF nach einer Umfrage bei 11'000 Unternehmen aus der Industrie, dem Baugewerbe und einzelnen Dienstleistungssektoren.
Die Unterschiede zwischen einzelnen Branchen seien aber beträchlich, teilte die KOF am Freitag mit. Im Projektierungssektor sei die Entwicklung und damit auch die Arbeitsplatz-Situtation nach wie vor gut. Auch die Banken hätten erstmals seit zwei Jahren wieder eine positive Leistung ausgewiesen.
Stagnation vermeldeten aber das Baugewerbe, der Detailhandel und die übrigen Dienstleistungszweige. Dazu gehören Verkehr, Information und Kommunikation sowie verschiedene Dienstleistungen. Niedrig sei die Leistung in der Industrie, dem Grosshandel, dem Gastgewerbe und den Versicherungen, schreibt die KOF.
Industrie und Grosshandel vermeldeten gesamthaft aber eine Abschwächung des Negativtrends. Sie erwarten zusammen mit den "übrigen Dienstleistern" eine steigende Nachfrage in den kommenden Monaten.
Für die Stellensituation insgesamt ist das noch keine gute Nachricht: In der Industrie, im Gastgewerbe, bei den Banken und im Grosshandel gebe es keine Entwarnung, erklärten die KOF-Experten. Im Baugewerbe dürfte sich der Stellenabbau aber verlangsamen, auch die Dienstleister zeigten sich optimistischer.
Während der Detailhandel und der Projektierungssektor in den nächsten Monaten stagnieren dürften, bewerten das Baugewerbe sowie Banken und Versicherungen ihre Perspektiven als unbefriedigend.
Weiter schlecht ist die Lage der Exportwirtschaft: Exportorientierte Firmen schätzen laut KOF ihren Geschäftsgang schlechter ein als aufs Inland konzentrierte Unternehmen. Tief sei auch die Kapazitätsauslastung von 76,5%. Ein so tiefer Wert habe zuletzt in den 1970er Jahren bestanden, schreiben die ETH-Ökonomen.
UH

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