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NEW YORK (awp international) - Enttäuschung bei der Citigroup : Zwar konnte die vom Staat gerettete US-Grossbank für das Gesamtjahr einen Gewinn von unter dem Strich 10,6 Milliarden Dollar ausweisen, nachdem im Krisenjahr 2009 hier noch ein herber Verlust angefallen war. Doch das Schlussquartal steuerte nur noch schlappe 1,3 Milliarden Dollar zum Ergebnis bei.
"Es war ein schwaches Quartal", sagte ein Analyst in einer ersten Einschätzung. Er und seine Kollegen hatten mit fast dem doppelten Gewinn gerechnet. Die Aktie fiel am Dienstag vorbörslich um mehr als 3 Prozent. Die Anlegern störten sich vor allem am schwachen Wachstum in den Boomregionen Lateinamerika und Asien. Zudem musste die Citigroup weiterhin viel Geld für faule Kredite zurücklegen.
Die Citigroup sah auch deshalb blass aus, weil der Branchenprimus JPMorgan die Messlatte hochgelegt hatte. JPMorgan hatte im Schlussquartal satte 4,8 Milliarden Dollar verdient. An diesem Mittwoch und Donnerstag legen die US-Banken Goldman Sachs und Morgan Stanley ihre Zahlen vor, am Freitag folgt die Bank of America .
Die Citigroup galt einst als der Stolz der New Yorker Finanzwelt und war eines der grössten Geldhäuser weltweit. In der Finanzkrise musste der Steuerzahler das Wall-Street-Haus aber mit insgesamt 45 Milliarden Dollar stützen. Im Dezember hat sich der Staat komplett zurückgezogen und auch die letzten Aktien verkauft./das/DP/he

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