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STUTTGART (awp international) - Daimler will bis Anfang Oktober ein alternatives Konzept des Betriebsrates zum geplanten Umbau der Finanzdienstleistungssparte prüfen. Anschliessend werde die Unternehmensleitung von Daimler Financial Services und der Mercedes-Benz Bank mit dem Betriebsrat über die Pläne zur Neustrukturierung der Standorte in Deutschland diskutieren, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag in Stuttgart. In den vergangenen Monaten hatten immer wieder Hunderte Mitarbeiter gegen die Pläne protestiert.
Daimler will im Zuge der Neuorganisation 250 der bisher 1.850 Arbeitsplätze in der Finanzdienstleistungssparte streichen. Mittelfristig sollen 50 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden. Die internationale Zentrale der Finanzdienstleistungssparte soll von Berlin nach Stuttgart umziehen, die Zahl der deutschen Standorte von neun auf drei schrumpfen.
Nach den Plänen der Unternehmensleitung vom Mai sollen in Stuttgart künftig die Zentrale der internationalen Finanzdienstleistungen und der Mercedes-Benz Bank unter einem Dach zusammengeführt werden. In Berlin will Daimler das Geschäft rund ums Auto wie Fahrzeugfinanzierung und Kfz-Versicherungen bündeln. Für Saarbrücken sieht der Plan weiterhin schwerpunktmässig die Abwicklung des Direktbankgeschäfts vor. Der Umbau soll 2012 abgeschlossen werden.
Der Betriebsrat hatte in der vergangenen Woche ein alternatives Konzept vorgelegt. Dies wurde in einer Betriebsversammlung am Donnerstag den Beschäftigten vorgestellt. Darin wird gewarnt, dass voraussichtlich viele Mitarbeiter die geplanten Umzüge nicht mitmachen. Dies werde zu einem "dramatischen Know-how-Verlust" führen. Nach Ansicht des Betriebsrates könnten die angepeilten Einsparungen auch mit weniger oder komplett ohne überregionale Versetzungen erreicht werden./sba/DP/edh

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