Basels Abschied aus dem Europacup
Der Tanz auf drei Hochzeiten ging für den FC Basel im letzten Spiel des Jahres zu Ende. Der FCB unterlag Fulham 2:3. Ein Unentschieden hätte den Baslern genügt, um in der Europa League in die Sechzehntelfinals einzuziehen.
Die Chance schien gross, dass die Basler dieses Ziel nach den starken Leistungen dieses Herbstes gegen Fulham erreichen könnten. Doch es kam alles ganz anders. Zur Pause lag der FCB nach zwei blitzschnellen Kontern der Engländer bereits 0:2 zurück. Zweimal hatte Bobby Zamora die Basler Hintermannschaft überlistet.
Der FCB tat sich in der Folge schwer gegen die körperlich robusten, defensiv kompromisslosen Gäste. Erst ein Hands brachte sie in der 64. Minute ins Spiel zurück: Der eingewechselte Federico Almerares wollte zur Mitte spielen, die Flanke prallte Aaron Hughes im Strafraum an den Arm. Alex Frei verwandelte den Penalty sicher zum Anschlusstreffer.
Es war Freis 23. Saisontreffer, doch es sollte nicht mehr zum nötigen Unentschieden reichen, weil Zoltan Gera in der 77. Minute einen weiteren Konter der Gäste mit dem 3:1 abschloss.
Frei traf zwar fünf Minuten später mit einem Volleyschuss an die Latte, und Marco Streller erzielte in der 87. Minute nach einem Corner von Valentin Stocker mit dem Kopf das 2:3. Die Briten brachten jedoch den benötigten Sieg über die Distanz und ziehen auf Kosten der Basler zusammen mit Gruppensieger Roma in die K.o.-Phase ein.
Dem FCB bleibt im nächsten Frühjahr die Jagd nach den beiden
Titeln im Cup und in der Meisterschaft.
swissinfo.ch und Agenturen
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