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Leben wir in einer Vorkriegszeit?

Gastgeber/Gastgeberin

Ich arbeite als Journalist, Editor und Bundeshauskorrespondent für SWI swissinfo.ch. Für die Auslandschweizer:innen berichte ich über die Schweizer Politik, zudem leite ich unsere politische Talkshow Let's Talk. Meine journalistische Laufbahn begann in den frühen 1990er-Jahren im Lokaljournalismus. Seither habe ich in vielen Bereichen dieser Branche gearbeitet, leitende Positionen übernommen und verschiedene Dossiers betreut. 2017 bin ich zu SWI swissinfo.ch gestossen.

Russland fährt seine Waffenproduktion hoch. Präsident Wladimir Putin träumt von einem Grossreich. Das hat Auswirkungen auf die Sicherheitslage in ganz Europa.

Polens Premier Donald Tusk sagt: «Wir müssen uns daran gewöhnen, dass eine neue Ära begonnen hat: die Vorkriegszeit.»

Auch die Schweiz beginnt sich zu rüsten. Leben wir tatsächlich in einer Vorkriegszeit? Uns interessiert ihre ganz persönliche Antwort. Stellen Sie sich vor, ein Kind tritt auf Sie zu und fragt: «Du, sag, gibt es einmal Krieg bei uns?» Was sagen Sie diesem Kind?

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B
Buchfink 40

Über dieses Thema kann man streiten. Ich selbest sage ja zu diesem Thema.

D
Daymon

Nein, wir leben nicht in einer Vorkriegszeit, das würde ja heissen das Krieg kommt und Kriege gab es leider schon immer, manche näher, manche weiter. Nur mal so eine Frage, mit wem wolltet ihr denn Krieg? Mit Amerika, mit Frankreich, mit Deutschland? Ich finde diese Frage etwas verwirrend, um nicht zu sagen doof!

S
sigi

Leider befuerchte ich ja. Denn einer der maechtigsten 2 Maenner in der Welt ist nicht ganz zurechnungsfaehig und darum nicht berechenbar. Wir koennen nur hoffen dass alle anderen vernuenftig bleiben und nicht mitmachen. Oder der Maechtige rechtzeitg abgewaehlt wird oder stirbt.

V
vk@intergga.ch

Nein, würde ich dem Kinde sagen!__Ein Kind muss nicht in Angst versetzt werden wegen etwas, das einmal eintreffen könnte!____Einem Erwachsenen würde ich sagen, dass wir alles Erdenkliche tun müssen, um Kriege zu beenden und Konflikte zu verhindern.__Dahin müssen wir mit Volldampf wirken. __Nicht Aufrüsten ist gefragt, sondern volles Engagement um einen Kriege zu beenden und Konflikte zu bearbeiten um zu verhindern, dass sie eskalieren. Das ist Arbeit, das ist Engagement und das kostet. __Dieses Engagement und dieses Geld ist x-mal besser eingesetzt und nachhaltiger. __Aufrüstung führt in die falsche Richtung. Sie führt zu noch mehr Gewalt. ____Viktor Krummenacher, Bottmingen

D
Daymon

Ich will keinen Krieg, Krieg ist das absolut Schrecklichste und wie schon Tolstoi richtig sagte, solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben. Wie Menschen mit den Schwächsten umgehen, so gehen sie auch mit sich selbst um. Alle berühren die Bilder des festsitzenden Wals und im selben Atemzug werden wieder kleine Geisslein, Lämmchen, Schweinchen, Hähnchen, Rinder, Kälber, tausende Eier zu Ostern verspeist, was für eine Verlogene abscheuliche feige Spezies „ Der Mensch“ Er nimmt diesen meist jungen Geschöpfen das Sonnenlicht, mästet sie unter grässlichen Qualen und ermordet sie dann, komplett abgeschirmt von der Öffentlichkeit in einem Mordhaus, genannt Schlachthaus. Eigentlich wäre ein Asteorid fällig, denn die Welt braucht keine Menschen um glücklich zu sein. Mut macht mir, dass es die Welt schon extrem viel länger gibt als „Der Mensch“ und sich Mutter Erde von Menschen nicht beeindrucken lässt, denn Sie hat Zeit, viel Zeit, ob 30, 50‘000, 1‘000‘000 Jahre oder mehr, egal, Mutter Erde überlebt uns Alle !

N
Norbert Kurz

Warum sollte ich einem Kind Angst machen?____Wir befinden uns schon längst im Krieg, auch die Schweiz. Regierung und vor allem die Medien welche früher als 4. Gewalt noch kritische Fragen gestellt haben, sind schon längst unterwandert und teil des Informationskriegs. Dies ist nichts Neues. Über "Operation Mockingbird" der CIA, "27'000 PR-Berater polieren Image der USA auf" (TagesAnzeiger vom12.2.2009) wird einfach nicht mehr berichtet, und so weiss die Bevölkerung nicht wer die Medien kontrolliert. Die Journalisten werden mit dem System Mao "Bestrafe einen, erziehe hunderte" auf Linie gehalten. Früher waren dies Julian Assange, Edward Snownden. Heute werden z.B. der Schweizer Jacques Baud und der Deutsche Hüseyin Doğru sanktioniert, einfach weil sie eine andere Meinung haben. __Jeder Krieg beginnt mit Lügen. Dies war schon bei den bei beiden Weltkriegen der Fall. Damals hatten die Regierungen allerdings noch die direkte Kontrolle über die Medien. Mit den Sozialen Medien haben sie diese Kontrolle verloren, und darum werden jetzt Gesetze wie der DSA auf den Weg gebracht und das "Wahrheitsministerium" bestimmt was die Wahrheit ist. ____Auch am Krieg in der Ukraine ist die Schweiz längst beteiligt. Zum einen hat sie die Sanktionen der USA/EU übernommen und finanziert "humanitäre" Minenräumungen... Auch hier spielen die Medien eine unrühmliche Rolle. Es sind die Medien welche die Politiker auf Linie halten. So musste der ehemalige Bundesrat Alain Berset eingestehen dass er sich in der Wortwahl vergriffen hat, als er bei einigen einen Kriegsrausch sah. ____Ob es in der Schweiz auch zu militärischen Auseinandersetzungen kommen wird, hängt davon ab ob die USA den Krieg im Iran verlieren. Den Krieg in der Ukraine haben die USA an die EU abgetreten. Man könnte es so sagen: Die USA liefern die Waffen, die Europäer bezahlen sie und Russen und Ukrainer bluten dafür.

B
Balz Rigendinger SWI SWISSINFO.CH
@Norbert Kurz

Merci für Ihre Rückmeldung. __Ich erlebe das nicht so, dass ich als Journalist mit dem System Mao auf Linie gehalten werde. Sie schreiben aber auch: "Es sind die Medien, welche die Politiker auf Linie halten." Eventuell liegt da ein Widerspruch vor.

N
Norbert Kurz
@Balz Rigendinger

Berichten sie einmal etwas über Jacques Baud. Aber nicht nur einmal. Vielleicht machen sie ein Interview mit ihm und lassen sie ihn etwas über das aktuelle Weltgeschehen erzählen. - Wenn sich Pech haben werden sie auch sanktioniert. ____Oder____Fragen sie einmal ihren Chef ob sie etwas über die RKI-Protokolle berichten dürfen. __Stoff gibt es genug. https://rki-transparenzbericht.de/____Politiker und Medien beeinflussen sich gegenseitig. Je nachdem wie, was und wie oft die Medien über einen Politiker berichten, können sie eine Wahl beeinflussen. Die Politiker wiederum können, wenn sie einmal gewählt wurden bestimmen wem sie ein Interview geben. Es menschelt einfach. Das Problem sind allerdings die Medienkonzerne. Wer recherchiert heute noch selber.

O
OCRAM
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Mit dem Einmarsch in die Ukraine und der Wahl von Trump (mit Musk!) hat sich die Welt nun radikal verändert. Nicht nur das, sondern der Erfolg der Rechten im gesamten Westen ist eine klare Reaktion auf die naive und abgehobene Politik der internationalen Linken, die uns mit ihrer "Woke"-, "Gender"- und pazifistischen Politik bis zum bitteren Ende verblödet hat, anstatt über die Menschen mit ihren wirklichen Problemen zu sprechen, die Arbeitsplätze und Löhne sind: diese nicht sehr "radikal-schicken" Aufgaben werden nun von der neuen extremen Rechten von Trump und seinen Gefolgsleuten übernommen.
Die Zukunft wird wieder kriegerisch sein (!), auch weil Europa in 70 Jahren Frieden und Wohlstand weich geworden ist und so den neuen Aggressionsfalken den Raum überlässt.

Con l'invasione dell'Ucraina e l'elezione di Trump (con Musk !) ormai il mondo è cambiato radicalmente. Non solo , ma il successo delle destre in tutto l'occidente è una chiara reazione contro la politica ingenua e fuori dalla realtà della sinistra internazionale, che ci rimbecillito con la politica "woke", "gender", nonché pacifista ad oltranza, invece di parlare del popolo coi suoi veri problemi, che sono il lavoro e i salari: questi compiti poco "radical chic" li assume ormai la nuova destra estrema di Trump e accoliti.
Il futuro sarà di nuovo bellico (!) anche perché l'Europa si è rammollita in 70 anni di pace e benessere, lasciando così lo spazio libero ai nuovi falchi aggressori.

E
Enrico75
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Ich glaube, dass die Stärke der Schweiz in ihrer Neutralität liegt.
Putin will sicher nicht in Europa einmarschieren, wie uns gewisse parteiische Journalisten weismachen wollen. Putin will keine NATO-Bomben vor seiner Haustür, das ist alles, und wir alle wissen, dass die NATO der bewaffnete Flügel der USA ist, die seit dem Zweiten Weltkrieg eine imperiale Politik betreiben.

Credo che la forza della Svizzera sia la sua neutralità.
Putin non vuole certo invadere l Europa come certi giornalisti faziosi vogliono farci credere. Putin non vuole bombe della Nato davanti alla porta di casa, tutto qua e sappiamo tutti che la Nato è il braccio armato degli USA che adottano una politica imperiale dalla seconda guerra mondiale ad oggi.

O
OCRAM
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@Enrico75

Dies ist der übliche abgedroschene Kommentar derjenigen, die die wirkliche Situation nicht kennen. Putin plante seit langem die Invasion und Wiederangliederung der Ukraine. Im Jahr 2014 überredete er das Land listig, alle Atomwaffen an Russland abzugeben, im Austausch für absolute territoriale Integrität! Wir haben dann gesehen, wie das ausgegangen ist: im Jahr 2023 ein Versuch eines schnellen totalen Krieges, um Kiew zu erreichen und einen Staatsstreich für die Wiederangliederung an Russland zu organisieren! Putins Berechnungen waren jedoch falsch, denn er hatte nicht mit einem starken ukrainischen Widerstand gerechnet, der durch massive Militärhilfe der NATO unterstützt wurde!
Heute wird jedoch befürchtet, dass sich die USA unter Trump aus der NATO zurückziehen könnten, und dann wird Europa gebraten, bereits in den Händen jedes russischen Erpressers: Eine gewisse Naivität der Schweizer Linken, indoktriniert von Putins Lügen, werden wir teuer bezahlen!

Questo è il solito ingenuo commento trito e ritrito di chi non conosce la vera situazione. Putin da parecchio tempo aveva pianificato l'invasione e la riannessione dell'Ucraina. Allo scopo del 2014 la convinse furbescamente di cedere alla Russia tutte le armi atomiche in cambio dell'assoluta integrità territoriale !! Si è poi visto come andò a finire: nel 2023 un tentativo di rapida guerra totale per giungere a Kiev e organizzare un colpo di Stato per la riannessione alla Russia! I calcoli di Putin però furono sbagliati, non avendo contato sulla forte resistenza ucraina, coadiuvata da ingenti aiuti militari della NATO!
Oggi però si paventa che gli USA di Trump potrebbero ritirarsi dalla NATO e allora l'Europa sarà fritta, già in mano a ogni ricatto di Russia: Certa ingenuità della sinistra svizzera, indottrinata dalle frottole di Putin, la pagheremo cara!

S
sigi
@Enrico75

Wer glaubt denn dass die Schweiz neutral ist? Solange es besser rentiert nimmt sie keine Stellung. Das stimmt. Aber im Weltkrieg hat die Schweiz ganz klar dem Hitler geholfen! Aehnliches wird die Schweiz wieder tun. Denn mit dem, was die als Armee bezeichnen, kann sich die Schweiz nicht verteidigen.

Cinzia Cattaneo Airaghi
Cinzia
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Um in einer Vorkriegszeit zu leben, sollten wir keine Kriege führen. Stattdessen gibt es immer wieder Kriege, auch wenn sie nicht innerhalb unserer Grenzen (Schweiz) stattfinden. Vor Jahren, der Balkan, Kosovo, Ex-Jugoslawien, Kurden und Türken, alles Völker, die nicht weit von uns entfernt sind. Von der Ukraine wussten nur wenige, wo sie sich vor dieser Invasion befand, und es interessierte sie auch nicht. Befinden wir uns in einer Vorkriegszeit? Nein, wir befinden uns bereits im Krieg, für Geld, für Macht, für Selbstgefälligkeit, für Angst, für Feigheit. Wir sind nicht mit Waffen ausgerüstet, weil wir nach ein paar Wochen verlieren würden. Sollten wir Angst haben, im Kampf zu sterben? Nein, das möchte ich nicht glauben. Aber es wäre gut, wenn die Befehlshaber sich genau überlegen würden, auf welcher Seite sie stehen, und noch besser, wenn sie sich daran erinnern würden, dass wir neutral sind...

Per essere in un epoca pre-bellica, non dovremmo avere delle guerre in corso. Invece di guerre ce ne sono sempre anche se non dentro il nostro confine (Svizzera). Anni fa i balcani, Kosovo, ExJugoslavia, Curdi e Turchi, tutti popoli poco lontani da noi. L’Ucraina in pochi sapevano o erano interessati di dove fosse prima di questa invasione. Siamo in un era pre-bellica? No, siamo già in guerra, per soldi, per potere, per compiacere , per paura, per codardia. Non lo siamo con le armi perché perderemmo dopo una manciata di settimane. Dobbiamo aver paura di morire in battaglia? No, voglio credere di no. Ma sarebbe bene che chi comanda si guardi bene da che parte stare.. e ancor meglio si ricordi che siamo neutrali

O
OCRAM
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@Cinzia

Putin würde sich nicht um die "Neutralität" der Schweiz kümmern!

Putin se infischierebbe della "neutralità" svizzera!

O
OCRAM
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Endlich eine Gruppe intelligenter und realistischer Menschen, die aus dem Nähkästchen plaudern.
Dasselbe gilt für das Buch: "Der Frieden ist vorbei" (!) - wie Caracciolo vom Limes sein neuestes Buch über Geopolitik betitelt. Die Situation ist für alle sichtbar, vor aller Augen, außer für diejenigen (immer noch zu viele), die sich vormachen, dass sich nach 60-70 Jahren Frieden in Europa nie etwas ändern wird. Es ist zwar schön, sich vorzumachen, dass nun alles feststeht, aber es ist völlig realitätsfremd. In der Tat war die historische Ausnahme genau eine solche lange Friedensperiode in Europa, die es vorher nie gab! Man muss sich auf den Perspektivwechsel vorbereiten, ohne Alarmismus, aber im Bewusstsein, dass auf dem internationalen geopolitischen Schachbrett, das instabiler denn je ist, nun alles passieren kann! Auch die Militärbehörden und die Armee müssen sich vorbereiten, entgegen den üblichen ideologischen Defätisten der Bequemlichkeit.

Finalmente un gruppo di persone intelligenti e realiste che parlano fuori di denti.
Idem cito il libro : "La pace è finita" (!) - come intitola Caracciolo di Limes il suo ultimo libro di geopolitica. La situazione è lì da vedere, sotto gli occhi di tutti, eccetto per coloro (ancora troppi) che si illudono che mai nulla cambierà dopo ca. 60-70 anni di pace in Europa. È bello illudersi che tutto sia ormai acquisito, ma è del tutto fuori dalla realtà. Anzi, l'eccezione storica fu proprio un periodo così lungo di pace in Europa, mai esistito prima! Occorre prepararsi al cambiamento di prospettiva, senza allarmismi, ma consapevoli che ormai tutto potrebbe succedere sullo scacchiere geopolitico internazionale che è più instabile che mai! Anche le autorità militari e l'esercito devono prepararsi, in barba ai soliti disfattisti ideologici di comodo.

O
OCRAM
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@OCRAM

Gut gesagt!

Ben detto!

J
jose.zuccoli@yahoo.es

Ja, das glaube ich. Wir stehen in einem vorkriegzeit.

O
OCRAM
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@jose.zuccoli@yahoo.es

Ich bin absolut einverstanden! (siehe meinen Kommentar)

Sono assolutamente d'accordo! (vedi il mio commento)

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