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Fussball: Buona notte Lugano

Lugano (in schwarz-weiss) war gegen Donetsk vor allem in der Abwehr beschäftigt. Keystone

Der FC Lugano besitzt nur noch minime Chancen, die Champions League oder wenigstens den UEFA-Cup zu erreichen. Im Hinspiel der zweiten Qualifikations-Runde verloren die Tessiner in der Ukraine gegen Schachtjor Donetsk deutlich mit 0:3.

Lugano müsste im Rückspiel am nächsten Dienstag mindestens vier Treffer erzielen (und keinen Gegentreffer erhalten), um doch noch die dritte Qualifikationsrunde gegen Borussia Dortmund zu erreichen.

Nach rund einer Stunde war für Lugano der Traum von möglichen Millionen-Einnahmen gegen Borussia Dortmund und später in der Champions League zu Ende geträumt. Der zweitstärkste Klub aus der Ukraine erwies sich als homogener, torgefährlicher und siegeshungriger als der Zweite der Schweizer Meisterschaft.

Alexej Bacharew (20.) hatte die Einheimischen im mit 33’000 Zuschauern ausverkauften Zentralstadion von Donetsk früh in Führung geschossen. Anatoli Timoschuk (56.) und Topskorer Andrej Worobiei (64.) erhöhten nach der Pause zum für sie beruhigenden Schlussresultat.

Lugano-Trainer Roberto Morinini: «Das Ergebnis ist sehr brutal für uns, denn wir haben eine Halbzeit gut mitgespielt. Entscheidend für den Einbruch war das schnelle 0:2 nach der Pause. Enttäuscht bin ich vor allem, dass uns kein Auswärtstor gelang».

Morinini musste auf Abwehrchef Zlatomir Zagorcic verzichten, der sich noch nicht genügend von seiner Oberschenkelzerrung erholt hat. Olivier Biaggi übernahm dessen Rolle in der zentralen Abwehr.

Hinter der einzigen Sturmspitze André Muff kam der Brasilianer Caico erstmals von Beginn weg zum Einsatz. Der Stürmer offenbarte mit seiner Dribbelstärke, der sicheren Ballbehandlung und der guten Übersicht, dass er ein valabler Ersatz für den zu Basel gezogenen Christian Gimenez werden könnte. Gegen Donetsk jedoch funktionierte die Abstimmung mit Muff und dem Argentinier Julio Hernan Rossi noch nicht, sodass die Tessiner nur wenig eigene Torchancen zu verzeichnen hatten.

Verteidiger Markus Brunner und Rossi waren für die beste Möglichkeit verantwortlich, als sie in der 88. Minute gleich zweimal aus lediglich drei Metern am ausgezeichneten Donetsk-Goalie Juri Wirt scheiterten. Dieser Treffer hätte für das Rückspiel nochmals Hoffnungen wecken können.

Nicht in Basel

Der FC Lugano hat bereits vor dem Spiel entschieden, ein allfälliges Heimspiel in der dritten Runde der Champions-League-Qualifikation (gegen Borussia Dortmund) im heimischen Cornaredo-Stadion und nicht im Basler St.-Jakob-Park auszutragen.

Dies hätte den Nachteil, dass nur 5’000 Zuschauer die Begegnung mit Borussia Dortmund live sehen könnten. Doch nach der Vorstellung in der Ukraine dürfte Dortmund vermutlich dorthin und nicht nach Lugano reisen (müssen).

swissinfo und Agenturen

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