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Rudern: Sieben WM-Boote selektioniert

Nachdem sich Xeno Müller für seine verbalen Entgleisungen entschuldigt hatte, stand seiner Nomination für die WM nichts mehr im Weg. Keystone Archive

An den Weltmeisterschaften vom 18. bis 26.8. auf dem Rotsee werden sieben Schweizer Boote um Medaillen fahren. Einzig der leichte Doppelvierer bei den Männern erfüllte die Selektionskriterien nicht ganz.

Xeno Müller (Skiff), André Vonarburg/Christian Stofer (Doppelzweier) und Bernadette Wicki/Caroline Lüthi (Doppelzweier) in der offenen Klasse sowie die Leichtgewichtler Pia Vogel (Skiff), Nicolas Lätt/Markus Gier (Doppelzweier), Camille Codoni/Michael Hegetschweiler (Zweier-ohne) und der Vierer-ohne mit Mathias Binder/Stefan Steiner/Frédéric Hanselmann und Benedikt Schmidt werden in rund vier Wochen die Schweizer Farben auf dem luzernischen Rotsee vertreten.

Sie erfüllten die Selektions-Bedingungen mit Spitzenrangierungen in den vier diesjährigen Weltcup- Veranstaltungen. Lätt/Gier wurden sogar Gesamtsieger in ihrer Bootsklasse und Vonarburg/Stofer Zweite.

Müller nach seiner Entschuldigung nun doch nominiert

Diskussionen hatte es um Skiffier Müller, den Frauen- Doppelzweier Wicki/Lüthi und den Leichtgewichts-Doppelvierer mit Urs Bosshard/Christoph Braun/Nicolas Greuter/Thomas Trawnika gegeben.

Müller, der bis am 15. August in den USA weilt und erst unmittelbar vor WM-Beginn anreisen wird, erfüllte zwar beim einzigen Weltcup-Start in Princeton mit dem 2. Platz die Anforderungen klar, stand jedoch nach seinen verbalen Entgleisungen gegen Swiss-Olympic- und Sporthilfe-Funktionäre nahe an einer Disqualifikation.

Bei Wicki/Lüthi ging es um die Frage, ob die beiden Innerschweizerinnen nach der neunmonatigen Trennung überhaupt noch zusammen fahren wollten. Nach dem 5. Platz in München und einer internen Aussprache war diese Frage geklärt.

Der Leichtgewichts-Doppelvierer schliesslich brachte zu wenig gute Resultate. Im Weltcup-Final in München schaffte das Quartett am Wochenende lediglich den 3. Platz im B-Final.

Eher überraschend erfolgte die Nominierung von Codoni/Hegetschweiler. Das Klubboot von Belvoir Zürich gewann in München den B-Final, was eine Selektion rechtfertigte. Unmittelbar hinter den beiden Zürchern fuhr am Sonntag das Boot aus Vésenaz mit Marc Lany und Sébastien Scheidegger ins Ziel. Die beiden Westschweizer werden nun im Hinblick auf Athen 2004 forciert und wurden dafür mit der Nachnomination für die U-23-WM von Ende Juli in Ottensheim (Oe) belohnt.

Die für die WM auf dem Rotsee nominierten drei Athletinnen und zehn Athleten (ohne Xeno Müller) rücken am Samstag ins zweiwöchige Trainingslager nach Sarnen ein. Ab dem 6. August wird nochmals während elf Tagen gemeinsam auf dem Sihlsee trainiert. Am 18. August finden die ersten WM-Vorläufe auf dem Rotsee statt.

swissinfo und Agenturen

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