Serono mit mehr Gewinn
Der Biotech-Konzern Serono ist im letzten Halbjahr kräftig gewachsen. Triebfedern waren Medikamente zur Behandlung von Unfruchtbarkeit und gegen Multiple Sklerose.
Der Reingewinn von Serono stieg in den ersten sechs Monaten 2001 gegenüber der Vorjahresperiode um 28,6% auf 304,8 Mio. Franken. Im zweiten Quartal schoss er gar um 42,5% in die Höhe. Der Umsatz im ersten Halbjahr 2001 erhöhte sich um 8,9% auf 1,06 Mrd. Franken.
Verkaufschlager war Gonal-F: Der Umsatz des Medikamentes gegen Unfruchtbarkeit stieg in Lokalwährungen um 19% auf einen Rekordwert von 373 Mio. Franken. Insgesamt erzielte die Genfer Gruppe mit Produkten zur Behandlung von Unfruchtbarkeit fast die Hälfte des Umsatzes.
Die Verkaufserlöse des Multiple Sklerose Medikamentes Rebif wuchsen um 63,9%. Rebif steuerte so 28% des Umsatzes bei.
Umsatzziel bestätigt
Im laufenden Jahr will Serono die Verkäufe insgesamt um mindestens 15% steigern, sagte Finanzchef Jacques Theurillat gegenüber den Nachrichten-Agenturen. Der Reingewinn solle um einen Fünftel wachsen.
Die Börse zeigte sich von der Zwischenbilanz wenig überrascht. Die Serono-Titel notierten am Dienstag-Nachmittag leicht fester als am Vortag.
swissinfo und Agenturen
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