Weniger Aids-Todesfälle
In der Schweiz sind sind bis Ende November 2001 29 Menschen an Aids gestorben. Die Zahl der Aids-Todesfälle nahm damit weiter ab.
Im Vorjahr waren 57 Personen der Krankheit erlegen. 578 Personen wurden in der Schweiz HIV-positiv getestet, bei 204 brach die Krankheit aus.
Genf an der Spitze
Genf zählt die grösste Zahl der mit dem Virus infizierten Menschen. Auf 100’000 Einwohner kommen laut der provisorischen Bilanz des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) 14,4 Fälle. Über dem Schweizer Schnitt – 9 Fälle auf 100’000 Einwohner – liegen noch Waadt (12,7), Neuenburg (10,3), Zürich (10,2) und Basel-Stadt (9,6).
Mehr Männer als Frauen
Im Jahr 2001 starben 20 Männer und 9 Frauen an der Immunschwäche-Krankheit. An Aids erkrankten neu 129 Männer und 75 Frauen. Die Fälle verteilen sich fast gleichmässig auf Heterosexuelle, Homosexuelle und Drogensüchtige.
Mehr Männer als Frauen
Bessere Therapieformen¶
Ihren Höhepunkt hatte die Krankheit mit 686 Todesfällen im Jahr 1994 erreicht. Inzwischen nimmt die Zahl der Todesfälle stetig ab. Das BAG führt dies auf wirkungsvollere Therapieformen zurück. Seit 1985 starben landesweit 5109 Personen an Aids, 25’586 infizierten sich mit dem Virus.
swissinfo und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch