Seit bald acht Jahren wütet in seinem Heimatland Jemen ein blutiger Bürgerkrieg. Die Meinungsfreiheit kommt in diesem Konflikt unter die Räder. Trotzdem kämpft der Journalist Nabil al-Asidi weiter, wie er in der neuen Folge der SWI swissinfo.ch Serie "Global Voices of Freedom" berichtet.
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Bruno berichtet als Globaler Demokratiekorrespondent. Er wirkt zudem seit über dreissig Jahren für die SRG als Auslandkorrespondent für das Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Ausserdem ist er Direktor für internationale Beziehungen bei der Schweizer Demokratie Stiftung, Co-Präsident des Global Forum on Modern Direct Democracy und Co-Initiator der Demokratie-Städte.
Meine tägliche Arbeit konzentriert sich auf die Auswahl und Anpassung von Geschichten, die für ein arabischsprachiges Publikum geeignet sind, welches sich für die Geschehnisse in der Welt aus Schweizer Sicht interessiert. Weiter arbeite ich mit dem Redaktionsteam für das internationale Genf zusammen.
Geboren in Tunesien, habe ich Literatur und Philosophie an der Universität Marokko studiert und einen Master in Übersetzung an der Universität Genf erworben. Seit 2008 arbeite ich bei SWI swissinfo.ch.
Ich bin ein Visual Storytelling Producer, der sich auf lange und serielle Multimedia-Produktionen spezialisiert hat. Ich arbeite mit Journalisten zusammen, um Tools und Arbeitsabläufe in verschiedenen Sprachen zu verbessern, die Einhaltung des Inhaltsstils zu gewährleisten und die Recherche und Umsetzung innovativer visueller Techniken zu leiten.
In Italien geboren und in Afrika aufgewachsen, bin ich heute in der Schweiz zu Hause. Ich habe an der Italienischen Nationalen Filmschule Filmregie studiert und als Dokumentarfilmeditor und Regisseur/Produzent in Berlin und Wien gearbeitet. Ich habe mich darauf spezialisiert, Multimedia in fesselnde Geschichten zu verwandeln.
Wenn in Jemen das Gespräch auf die Medien kommt, fällt immer wieder ein Name: Nabil al-Asidi. Vor ein paar Jahren wurde er von der Antikorruptions-Organisation UTAD zur «Person des Jahres» gekürt, weil er sich als Vorsitzender der jemenitischen Gewerkschaften der Journalist:innen national und international für das Recht auf Meinungsfreiheit stark gemacht hat.
Im Gespräch mit SWI swissinfo.ch spricht nun Al-Asidi von einem «Todesurteil für die Pressefreiheit», das von den verschiedenen Kriegsparteien ausgesprochen worden sei: «Dieser Konflikt bedroht den täglichen Journalismus, da die Parteien, die um die Macht kämpfen, sich darauf geeinigt haben, Journalisten zu verhaften und zu ermorden».
Al-Asidi lebt wegen des Krieges in seiner Heimat seit fünf Jahren in der Schweiz. Hier hat er seit seiner Ankunft an zahlreichen Veranstaltungen des UNO-Menschenrechtsrats in Genf teilgenommen und Konferenzen im Genfer Presseclub organisiert. Zudem versucht Nabil al-Asidi über verschiedenste Medienplattformen, den Opfern des Bürgerkrieges in Jemen eine Stimme zu geben. Jemen ist heute laut der Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen eines der gefährlichsten Länder der Welt für Journalist:innen.+
Im Gespräch mit SWI swissinfo.ch unterstreicht Al-Asidi, dass er «von einem freien Heimatland träumt, in dem der unabhängige Journalismus und die Meinungsfreiheit geschützt wird.» Er sei bereit, «dafür weiterzukämpfen». Erfolg habe dies aber nur mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft, die den Jemen nicht im Stich lassen dürfe.
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