Vernetzte Haushaltgeräte sind ein beliebtes Ziel für Hacker
Vernetzte Geräte im Haushalt sind praktisch: Sie erlauben es, Licht, Rollläden, Heizung, Kühlschrank oder Kameras aus der Ferne zu steuern. Doch sie sind auch ein beliebtes Ziel für Hacker und ein Einfallstor in unser Privatleben. Ein paar Tipps zum Schutz.
Die Cyberattacke auf Kühlschränke in französischen Supermärkten hat gezeigt, wie anfällig jeder Einzelne gegenüber Hackern ist. Dennoch entscheiden sich viele Menschen aus Bequemlichkeitsgründen für vernetzte Geräte in ihrem Zuhause.
Schauen Sie die Sendung von RTS (auf Französisch):
«Es hat einen sehr praktischen Aspekt, weil man Verschiedenes ziemlich gut automatisieren kann», sagt Johan Wermeille, der selbst smarte Geräte nutzt, gegenüber RTS.
Die Hersteller ihrerseits bringen immer mehr Geräte auf den Markt, die dazu anregen, sie mit dem Internet zu verbinden, seien es Fernseher, Spielkonsolen oder neuerdings auch Kühlschränke.
Eine Goldgrube an privaten Informationen
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Doch hinter einer intelligenten Glühbirne können sich Standortdaten, Verbrauchsinformationen oder die Uhrzeit verbergen, zu der der Nutzer oder die Nutzerin aufsteht. In einem vernetzten Fernseher stecken eine IP-Adresse, Audioaufnahmen oder die vom Nutzer geschauten Programme.
Der Staubsaugerroboter wiederum erkennt Hindernisse, nachdem er die Grundrisse des Hauses, die Anordnung der Möbel, die im Raum anwesenden Personen und sogar deren Gespräche erfasst hat. Hinter jedem vernetzten Gerät verbirgt sich eine Fülle privater Informationen, die für böswillige Zwecke missbraucht werden könnten.
Johan Wermeille ist sich dieser Risiken bewusst, besonders bei seinem Wechselrichter [ein Gerät, das Gleichstrom – oft von Solarpanels – in direkt nutzbaren Wechselstrom umwandelt, Anm. d. Red.].
«Ich habe die Firma, die die Installation vorgenommen hat, gefragt, wie gross die Risiken im Fall eines Cyberangriffs auf diese Marke wären», sagt er.
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Diese vernetzten Geräte sind für Hacker umso interessanter, da sie durch ihre Verbindung mit dem Smartphone einen direkten Zugang zu Bankdaten und zur Identität der Nutzer:innen bieten.
Ein paar Tipps
Steven Meyer, Experte für Cybersicherheit und Co-CEO von Zendata, empfiehlt, sicherzustellen, dass das betreffende Gerät «auf dem neuesten Stand ist», korrekt konfiguriert wurde und dass die «Zugangsdaten stark und aktiviert sind».
Er rät zudem, vernetzte Geräte namhafter Marken zu wählen, da die Hersteller erhebliche Summen investieren, um Sicherheitslücken vor den Hackern zu finden.
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