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Diskussion in Dörfer hinaustragen

Schwule und Lesben wollen die ländliche Bevölkerung zu einem offeneren Umgang mit Homosexuellen bewegen.

Sie haben deshalb als schweizerische Premiere in Dagmersellen (LU) das Ausstellungsprojekt "derBus" lanciert.

"derBus" ist eine Ausstellung über lesbische und schwule Lebensweisen. Die Diskussion über Homosexualität soll damit in Dörfer und Kleinstädte hinausgetragen werden. Damit will die Ausstellung die Voraussetzungen für einen offeneren Umgang der Landbevölkerung mit Lesben und Schwulen sowie deren Anliegen schaffen.

Für Lesben und Schwule sei es besonders in einem kleinen Dorf, wo alle einander kennen würden, schwierig, zu ihrem Anderssein zu stehen, sagte Brigitte Röösli, Co-Präsidentin der Ausstellung.

Die Angst vor der Ausgrenzung sei gross, deshalb würden viele wegziehen, nicht selten in eine grosse Stadt. Dort könnten sie in der Anonymität verschwinden und neue Freundinnen und Freunde finden.

Die Ausstellung soll eine spielerische Auseinandersetzung mit lesbischen und schwulen Wirklichkeiten und Klischees erlauben. Themen sind Angst, das Coming-out, Life-Style, Religion, Akzeptanz, Recht und persönliche Visionen. Damit sich das Zielpublikum aber überhaupt in die Ausstellung wagt, setzen die Organisatoren auf ortsansässige Partner als Co-Veranstalter.

Erarbeitet wurde die Ausstellung von der Lesbenorganisation Schweiz (LOS) und der schweizerischen Schwulenorganisation Pink Cross. Sie soll in den kommenden zwei Jahren an zahlreichen Orten der Schweiz gezeigt werden.

swissinfo und Agenturen

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