Drei Festnahmen nach Betriebskontrollen in der Zentralschweiz
Auf Baustellen, in Gastrobetrieben und Barber-Shops haben die Zentralschweizer Polizeikorps am Dienstag die Einhaltung arbeitsrechtlicher Bestimmungen überprüft. Von 180 kontrollierten Personen nahmen sie drei vorläufig fest, wie sie am Freitag mitteilten.
(Keystone-SDA) Im Fokus standen die Vorschriften des Arbeits-, Ausländer- und Sozialversicherungsrechts. Auch die Einhaltung der Tabakgesetze wurde überprüft. Die Betriebskontrollen fanden in den Kantonen Luzern, Zug, Schwyz sowie Ob- und Nidwalden statt.
Neben den Festnahmen kam es auch zu mehreren Anzeigen wegen «diverser strafbarer Handlungen», wie es in der Mitteilung weiter hiess. Darunter waren Widerhandlungen gegen das Ausländer- und Integrationsgesetzes, das Lebensmittelgesetz oder das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Überdies waren drei der kontrollierten Personen in den polizeilichen Fahndungssystemen ausgeschrieben.
Mit den Kontrollen wollen die Polizeikorps dafür sorgen, dass «Gesetze eingehalten werden und faire Arbeitsbedingungen gelten», schrieben sie weiter. An der Aktion beteiligten sich auch Mitarbeitende weiterer kantonaler Ämter sowie des Bundesamts für Zoll.