Eniwa steigert 2025 Gewinn – trotz weniger Umsatz
Der Aargauer Energieversorger und -dienstleister Eniwa hat im Geschäftsjahr 2025 weniger umgesetzt. Dagegen stieg der Gewinn. Für 2026 rechnet das Unternehmen aus Buchs mit einem weiterhin anspruchsvollen Umfeld, erwartet aber eine stabile operative Entwicklung.
(Keystone-SDA) Die betriebliche Gesamtleistung sank laut dem Geschäftsbericht um 11 Prozent auf 198,6 Millionen Franken. Grund dafür waren vor allem tiefere Erlöse im Energiegeschäft.
Der operative Gewinn (Ebit) stieg dagegen um 19 Prozent auf 13,5 Millionen Franken. Der Reingewinn lag bei 14,8 Millionen – das sind 14 Prozent mehr als vor einem Jahr. Eine bessere operative Effizienz und positive Beiträge aus Beteiligungen sowie dem Finanzergebnis haben die Gewinne laut den Angaben gestützt.
Investitionen bleiben hoch
Die Investitionen blieben hoch: Insgesamt 37,4 Millionen Franken flossen in Infrastrukturprojekte, vor allem in den Ausbau von Netzen sowie in die Wärme- und Glasfaserinfrastruktur.
Geprägt war das Jahr zudem von grossen Projekten. So nahm Eniwa eine Biogasanlage in Betrieb und startete den Bau eines neuen Unterwerks zur Sicherung der regionalen Stromversorgung.
Für die kommenden Jahre erwartet das Unternehmen weiterhin ein anspruchsvolles Umfeld mit volatilen Energiemärkten und regulatorischen Unsicherheiten. Gleichzeitig sieht sich Eniwa dank stabiler Erträge und gezielter Investitionen gut aufgestellt