Ex-Fussballprofi Alex Frei ist beim Geldausgeben sehr traditionell
Ex-Fussballprofi Alex Frei hat sich dank seiner Karriere früh finanziell unabhängig machen können. Von seinen Eltern wurde er in Sachen Geld sehr traditionell erzogen. Noch heute lebt er nach der Devise: Nur ausgegeben, was man eingenommen hat.
(Keystone-SDA) «Ich wollte nie vom Fussball abhängig sein und investierte bereits in meinen Zwanzigern in Immobilien. Davon profitiere ich heute», sagte der Rekordtorschütze der Schweizer Fussball-Nati der «Bilanz». «Wir waren nicht geizig, aber sehr überlegt. So bin ich immer noch, und das gebe ich auch meinen Kindern weiter», sagte der 46-Jährige.
Neben Immobilien habe er Investitionen bei einem Foodwaste-Start-up, bei einer Uhrenmarke und beim Fussballnetzwerk Simpletransfer. Inzwischen betreibt er als Käsesommelier einen kleinen Käsehandel und veranstaltet Anlässe zum Thema Käse.
Als Neun- oder Zehnjähriger habe er bei den Grosseltern den Rasen gemäht und dafür zwei Franken bekommen. Zudem habe ihm sein Grossvater für jedes Tor fünf Franken bezahlt. «Als ich in einer Saison 120 Tore gemacht hatte, hat er seinen Einsatz dann überdacht», erklärte Frei. Ausserdem ging er regelmässig mit seiner Grossmutter an den Flohmarkt, was auch etwas Geld einbracht habe. Das mache er heute noch.
Vieles davon hat Frei gespart oder für Asterix- und Lucky-Luke-Hefte ausgegeben. Mit 14 Jahren habe er sich ein Piaggio-Töffli gekauft, um ins Training zu fahren. In seiner ersten Profisaison mit 20 Jahren beim FC Luzern habe er brutto 3700 Franken im Monat verdient, verriet Frei.