Fernsehfrau Mona Vetsch will bewusst keinen perfekten Garten
Ihr Schrebergarten ist für die Thurgauer Fernsehfrau Mona Vetsch der einzige Ort, an dem sie Perfektion ablehnt. Nie würde die Bauerntochter beispielsweise dort den Plattenboden vom Unkraut in den Ritzen säubern.
(Keystone-SDA) Auch den schweren Lehmboden zu ersetzen, damit Rüebli überhaupt eine Chance zum Wachsen hätten, kommt ihr nicht in den Sinn. Spaziergängerinnen und Spaziergänger, die auf dem Weg zum Uetliberg am Garten von ihr vorbeikämen, dächten sicher, dass sie auch einmal wieder aufräumen könne, sinniert die 50-Jährige im Gespräch mit dem «Magazin» von Tamedia.
«Aber ich brauche genau das: dass mir alles ein bisschen über den Kopf wächst», so Vetsch. Für sie gebe es beim Arbeiten nur eines, «entweder 150 oder 0». Wenn sie arbeite, blende sie alles andere aus. Als Bauerntochter sei sie «ein Totalausfall» und für nicht zu gebrauchen gewesen. Stets habe sie das diffuse Gefühl gehabt, nicht hierher zu gehören.
Inzwischen hat Vetsch offensichtlich einen Platz gefunden: Seit bald zehn Jahren taucht sie mit der erfolgreichen Sendung «Mona mittendrin» völlig unvorbereitet in fremde Leben ein.