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Kürzere Wartezeiten

Die Wartezeit im Stau hat rund zwei Stunden gedauert. Keystone

Der Osterverkehr am Gotthard ist gegenüber dem Vorjahr geringer ausgefallen. Am Morgen des Karfreitags stauten sich die Fahrzeuge auf sechs Kilometern. Am Abend löste sich der Stau auf.

«Wir hatten eigentlich mit mehr Verkehr gerechnet», sagte ein Zollsprecher vom Grenzübergang Chiasso-Brodega. «Heuer war es erstaunlich ruhig.»

Die Verkehrslawine Richtung Süden erreichte nicht das Ausmass des Vorjahres: Am Mittwoch passierten 11’505 Fahrzeuge den Gotthard in Richtung Süden, über 4000 weniger als im Vorjahr.

Am Gründonnerstag wurden knapp 15’100 Fahrzeuge gezählt, ebenfalls rund 4000 weniger als im Vorjahr. Trotzdem bildeten sich Staus bis zu sechs Kilometern Länge vor dem Gotthardportal, dies auch in der Nacht auf Karfreitag sowie daraufhin während des ganzen Tages. Erst gegen Freitagabend löste sich der Stau auf.

Trotzdem hielten sich die Wartezeiten in Grenzen. Gemäss Herbert Planzer, Sprecher der Urner Polizei, mussten sich die Automobilisten maximal zwei Stunden auf die Durchfahrt durch den Strassentunnel gedulden. Die Verkehrsführung mit einer zusätzlichen Spur in Amsteg in Richtung Süden habe sich bewährt, sagte er.

Auch die Tessiner Verkehrspolizei hat am Karfreitag einen ruhigen Tag erlebt. «Einzig am Morgen gab es vor dem Zoll einen Stau von etwas mehr als 1 Kilometer Länge. Dieser hat sich aber rasch wieder aufgelöst», sagte Polizeisprecher Flavio Rusca.

Sämtliche Nord-Süd-Achsen verzeichnen laut Auskunft des TCS ein starkes Verkehrsaufkommen. So stauten sich die Fahrzeuge auf der A2 Richtung Süden auch vor dem Belchentunnel. Zwischen Sissach und Egerkingen betrug die Länge der Blechschlage bis zu 5 Kilometer.

Am Grossen Sankt Bernhard mussten sich die Automobilisten über eine Stunde lang gedulden. Grund waren neben dem Osterverkehr auch besondere Verkehrskontrollen der italienischen Polizei.

swissinfo und Agenturen

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