The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast

Französisch ab 3. Klasse: Nordwestschweizer Lehrpersonen gespalten

Keystone-SDA

51 Prozent der befragten Lehrpersonen im Kanton Basel-Stadt wollen den Französischunterricht ab der 3. Primarklasse beibehalten. Im Baselbiet und Solothurn sind jedoch nur 43,2 Prozent beziehungsweise 42,9 Prozent dafür. Dies zeigen die am Donnerstag veröffentlichten Resultate.

(Keystone-SDA) Allerdings schneidet der Vorschlag eines späteren Französischbeginns in allen drei Kantonen deutlich schlechter ab, wie die «Standortbestimmung Sprachenkonzept» im Auftrag des Basler Erziehungsdepartements zeigt.

So möchten nur zwischen 1 bis 3 Prozent der Befragten in der 4. Klasse damit beginnen. Zwischen 17,4 und 25,3 Prozent befürworten in den drei Kantonen einen Start ab der ersten Sekundarklasse. Beim Start des Englischunterrichts ab der 5. Primarklasse ist die Zustimmung in allen drei Kanton mit über 70 Prozent deutlich, wie es im Bericht heisst.

Franzi-Kenntnisse als mehrheitlich unzureichend beurteilt

79 Prozent der Französischlehrpersonen schätzen die Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler in dieser Sprache beim Übertritt in die Sekundarstufe als unzureichend ein. Besser sieht es bei den Englischkenntnissen aus. Dort beurteilen 61 Prozent der Lehrkräfte die Kompetenzen als ausreichend.

Die Mehrheit der Französisch-Lehrpersonen wünscht sich Verbesserungen. So soll die Sprechzeit im Unterricht erhöht werden und ausserschulische Aktivitäten, etwa Klassenaustausch und Sprechbegegnungen, verstärkt werden.

Die Befragung richtete sich an Französisch- und Englischlehrpersonen sowie an Schulleitungen. Insgesamt machten rund 1200 Personen mit. Die Rücklaufquote lag bei den Lehrpersonen je nach Kanton zwischen 36 und 55 Prozent.

Beliebte Artikel

Meistdiskutiert

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft