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Roger Federer

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Der Schweizer Sportstar par excellence hat ein Problem mit seinem Knie. Nun fragt sich die Schweiz bangend: Ist Roger Federers Karriere zu Ende?

Herzliche Grüsse aus Bern

Zuerst eine Mitteilung zu diesem Briefing: Wir haben seit dem Neudesign unserer Website von Anfang dieser Woche einige technische Probleme. Danke für Ihre zahlreichen Feedbacks!

Dafür entschuldigen wir uns. Das technische Team arbeitet mit Hochdruck an der Lösung. Wir hoffen, dass heute die angefügten Links wieder alle funktionieren. Danke für Ihr Verständnis.

Roger Federer
Freshfocus

Was haben Roger Federer und ich gemeinsam? Nein, es ist nicht das Tennis, das spiele ich schon lange nicht mehr. Es ist das rechte Knie, das Probleme macht.

Und wieder haben wir ein «Knie der Nation». Wie schon damals beim Skistar Pirmin Zurbriggen, als die ganze Schweiz mitfieberte, ob es wohl halten wird – erinnern Sie sich noch? Jetzt hat es den Tennis-Champion Roger Federer getroffen. Bereits zum dritten Mal musste er an seinem rechten Knie herumschnipseln lassen.

Das bedeutet: Die Saison 2020 ist für Federer gelaufen! «Ist sogar seine Karriere in Gefahr?», fragt nun 20 Minuten. Doch Roger wäre nicht der King, wenn er nicht verlauten lassen würde: «Ich freue mich, jeden auf der Tour beim Start der Saison 2021 wiederzusehen.»

Der 20-fache Grand-Slam-Sieger will sich nun erholen, damit er im nächsten Jahr wieder auf seinem höchsten Niveau spielen könne. Und der Blick hofft auf ein «Wunder-Comeback»: «Machs noch mal wie 2017, Roger!».

Zwei Frauen
© Keystone / Gaetan Bally

Sie haben in der Schweiz lange darauf gewartet. Jetzt will der Nationalrat homosexuellen Paaren die Heirat ermöglichen.

Von einem «gesellschaftspolitischen Meilenstein» schreibt heute die Neue Zürcher Zeitung. Damit würde die Schweiz zu vielen ihrer Nachbarländer aufschliessen, was die Ehe für alle betrifft.

Speziell an der Abstimmung im Nationalrat sei gewesen, wie hoch der Anteil Ja-Stimmen aus der Christlichdemokratischen Volkspartei gewesen sei, schreibt die NZZ weiter. Dabei falle auf, dass sich von den Christdemokraten ausschliesslich Junge und Frauen für die gleichgeschlechtliche Ehe ausgesprochen hätten.

Damit die Ehe für alle in der Schweiz eingeführt wird, muss ihr allerdings auch noch der Ständerat zustimmen. Die NZZ schätzt, dass es in der kleinen Kammer deutlich knapper werden dürfte als im Nationalrat.

21 Koffer
Staatsanwaltschaft Basel-Stadt

Vor einem Jahr flogen sie in Basel auf. Nun werden Mafiosi in Zagreb wegen Drogenhandels angeklagt.

Die Aargauer Zeitung nimmt den grössten Schweizer Kokainfund zum Anlass, die Geschichte im Detail aufzuarbeiten. 603 Kilogramm stellten Fahnder vor einem Jahr in Basel sicher. «Die Geschichte der Millionenkoffer» bietet einen Einblick in diese spezielle Szene und liest sich zum Teil wie ein Thriller.

Allein auf 18 Millionen Euro schätzten die Strafverfolger die in der Schweiz beschlagnahmte Lieferung. 21 Koffer füllten die Drogenhändler, um den Stoff in einem Privatjet zu transportieren.

Das Geschäft mit Drogen ist anscheinend krisensicher. Laut der Zeitung konnten weder der Coronavirus-Lockdown noch internationale Fahndungen den Handel eindämmen. In den Top Ten von Europas Städten punkto Konsum Pro Kopf nimmt die Schweiz gleich vier Plätze ein. Laut Abwasseranalysen hat St. Gallen nun Zürich den Koksnasen-Spitzenplatz abgejagt.

Zeitung
Tamedia

George Floyd. Sein Name ist gegenwärtig in aller Munde. Er erstickte unter dem Knie und Gewicht eines US-Polizisten. Wie arbeitet die Polizei in der Schweiz?

Gestresst und in Bauchlage am Boden. So gerate man rasch in Atemnot. Das sagt ein Rechtsmediziner, der in der Schweiz Nahkampf-Instruktoren unterrichtete. Denn in einer Stresssituation verbrauche der Mensch bis zu sechzehnmal mehr Sauerstoff, sagt er gegenüber den Zeitungen von Tamedia.

Solche Polizeigriffe, wie sie in den USA zur Anwendung kämen, seien in der Schweiz bereits seit 15 Jahren nicht mehr erlaubt. Trotzdem gerät auch in der Schweiz ab und zu eine Situation ausser Kontrolle. So im Februar 2018 in Lausanne, als Mike Ben Peter bei der Festnahme einen Herzstillstand erlitt und starb.

Zeichnung einer Weltkugel.
swissinfo.ch

Und zum Schluss noch dies: Wir planen am 16. Juni 2020 um 15.00 Uhr ein informelles, virtuelles Gespräch mit der Auslandschweizer-Community über das Thema «Zurück in die Schweiz?».

Dieses Gespräch soll ein kleines Experiment für einen «etwas anderen» Austausch miteinander sein.

Interessierte Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer können sich via Link in unsere Videokonferenz einschalten, mitreden oder Fragen stellen:

http://s.swissin.fo/7UIsgP0Externer Link

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