Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Im heutigen Briefing widme ich Ihnen gleich zwei Beiträge. Unter anderem berichtet ein Auslandschweizer vom zweiten Lockdown in Australien.
Herzliche Grüsse aus Bern
Ein zweiter Lockdown? In Melbourne, Australien ist das bereits Tatsache. Ein Auslandschweizer berichtet.
Lockdown, Maskenpflicht und nächtliche Ausgangssperre: Melbourne ist seit dem 9. Juli zum zweiten Mal im Ausnahmezustand. Und mittendrin der Vertreter Ozeaniens im Auslandschweizerrat, Roland Isler.
«Im ersten Lockdown hatten wir mehr Freiheiten», sagt Isler in unserem Interview. Nun werde man gebüsst, wenn man keine zwingenden Gründe für den Aufenthalt im Freien habe. Nachts patrouilliert die Polizei, und an Checkpoints wird die Einhaltung der Regeln kontrolliert.
Er und seine Frau seien gut vorbereitet gewesen, sagt der St. Galler. Er weiss aber von Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern, die ihre Stelle verloren haben und die Rechnungen nicht mehr bezahlen können. Mit Schweizer Wohltätigkeitsvereinen versucht er, diese zu unterstützen.
- Matthias Stadler interviewte Roland Isler für swissinfo.ch.
- Unser Artikel zur momentanen Corona-Situation in der Schweiz.
- Hier finden Sie die neusten Meldungen und Berichte von SRF News zum Thema CoronavirusExterner Link.
- Offizielle Informationen über das neue CoronavirusExterner Link auf der Website des Bundesamts für Gesundheit (BAG).
- Sind sie eher interessiert an den aktuellen Fallzahlen in der Schweiz? Dann werden Sie hier fündig!Externer Link
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Schwer krank und plötzlich ohne Versicherung? Das passierte einem Auslandschweizer, der in Kenia lebt.
Er wähnte sich gut abgesichert. Doch nach einer Krebserkrankung zeigte ihm die Krankenkasse plötzlich die kalte Schulter und kündigte ihm die Versicherung. Wie kam es dazu?
Der 75-jährige Berner hatte sich vor 2012, als er auswanderte, bei seiner Krankenkasse erkundigt, ob er etwas ändern müsse. «Weiterfahren wie bis jetzt», habe es geheissen, wie er gegenüber SRF News sagte.
Als er sich allerdings diesen Frühling in der Schweiz für eine Operation anmelden wollte, löste die Versicherung den Vertrag auf. «Ich habe doch jahrelang anstandslos meine Prämien bezahlt», sagt der Auslandschweizer. Doch anscheinend handelte die Krankenkasse korrekt.
- Wie die Geschichte schliesslich ausgegangen ist, erfahren Sie im Artikel von Peter Fritsche von SRF News.
- Bei der Auslandschweizer-Organisation (ASO) finden Sie nützliche Hinweise zum Thema Auswandern und KrankenkassenExterner Link.
- Was Sie über Krankenkassen und Prämien im Ausland wissen müssen – Artikel von swissinfo.ch.
Schlaraffenland Schweiz! Das scheint sich in gewissen Kreisen herumgesprochen zu haben. Die Mafia fühlt sich in der Schweiz immer wohler.
Immer häufiger schnappt die Polizei Mafiosi, die in der Schweiz leben. Doch die Schweiz hat ein Problem: Zu wenige Ermittler und zu milde Strafen für Mitglieder des organisierten Verbrechens.
Dass sich Mafiosi in der Schweiz wohlfühlten, sei auch dem Umstand zuzuschreiben, dass es leicht sei, «sich mit Diskretion an Orten niederzulassen, wo es kein Bewusstsein für das Phänomen gibt», schreibt Madeleine Rossi in ihrem Artikel für swissinfo.ch.
Zwar seien in der Rechtsprechung in letzter Zeit einige Schritte unternommen worden, um die Bestrafung mafiöser Tätigkeiten in der Schweiz zu verschärfen. «Es bleibt aber noch einiges zu tun, bis die Schweiz von der Mafia nicht mehr als Oase der Ruhe wahrgenommen wird«, schliesst Rossi.
- Der Artikel von Madeleine Rossi.
- Wie der Kanton Graubünden gegen mafiöse Briefkastenfirmen vorgehen will.
- Der italienische Richter und Essayist Nicola Gratteri weiss, warum die Mafia die Schweiz liebt.
Machen Sie auch Ferien im eigenen Land? Die Schweiz hat da einen Vorteil: Die genauesten Landkarten der Welt!
Die Schweiz gilt bereits seit Jahrhunderten als Hochburg der Kartografie. Ein Schweizer Arzt war 1496 der Erste, der eine reine Karte der Eidgenossenschaft zeichnete. Für seine Horoskope brauchte er genaue Ortsbestimmungen.
Später waren es einzelne Kantone, die Karten erstellen liessen. Und schliesslich zeigten die Militärs grosses Interesse an genaueren geografischen Angaben. «Detailkarten waren lange ein staatliches Geheimnis», sagt Kartografie-Experte Hans-Peter Höhener im Artikel von David Eugster.
Dann kam Guillaume-Henri Dufour. Der spätere Schweizer General schuf ab 1845 die Mutter der modernen Landkarte: Mit den Schraffuren machte er die Landschaften plastisch erlebbar. Ein Feature, das auch noch die heutigen Schweizer Landkarten auszeichnet – analog wie digital.
- Unser Ausflug durch 500 Jahre Kartografie.
- Beim Bundesamt für Landestopografie SwisstopoExterner Link finden nicht nur Wanderfüchse mehr zum Thema.
- Schweizer Karten in allen Formen zeigte 2015 Diccon Bewes, Mitglied des Publikumsrats von swissinfo.ch, in einem Buch.
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