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Demonstration für das Klima.

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizer:innen im Ausland

So vieles passiert gleichzeitig und je nachdem, welche Medien man liest, welche Themen man persönlich wichtig findet, sind die News, die einem Kopfzerbrechen bescheren andere. Und dann gibt es Momente wie am Sonntagabend.

Wohl fast alle in der Schweiz, die sich dem Geschehen nicht verschliessen, haben sich die Bundesratspressekonferenz angeschaut. Ich sass zusammen mit zwei Freunden vor einem Beamer. Wir diskutierten: Stellen die Journalist:innen die richtigen Fragen? Wie souverän wirkt Bundesrätin Karin Keller-Sutter? Was ist von UBS-Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher zu halten, der sein Statement damit einläutete, dass er sich freue, heute hier zu sein? Die Meinungen waren verschieden.

Weiter ist sehr vieles offen. Doch: Heute Mittwoch ist der erste Tag diese Woche, wo die News weniger werden – und man sich erinnert, dass auch andere Themen wichtig sind.

Zum Beispiel die eidgenössischen Wahlen im Oktober: Heute pünktlich auf Ihr Briefing aus der Schweiz erscheint das neue Wahlbarometer der SRG.

Herzliche Grüsse aus Basel

Grünen-Präsident Balthasar Glättli und der Zürcher Regierungsrat Martin Neukom.
Sind heute vielleicht auch eher nachdenklich gestimmt: Der Grünen-Präsident Balthasar Glättli und der Zürcher Regierungsrat Martin Neukom, hier am Tag der Zürcher Wahlen im Februar 2023. © Keystone / Ennio Leanza

SRG-Wahlbarometer: Die Grüne Welle ist wohl vorbei.

Gemäss dem neuen Wahlbarometer des Forschungsinstituts Sotomo und der SRG würde die Grüne Partei aktuell 2,5% einbüssen.

Echte Gewinner:innen sind noch keine auszumachen: SVP, SP, FDP, GLP und die Mitte-Partei kommen allesamt auf ein leichtes Plus. Dieses liegt aber bei allen innerhalb des Fehlerbereichs von +/-1,2%.

Wichtigstes Thema bleibt für 42% der Wähler:innen die Klimaerwärmung. Daneben gewinnt aber auch die Migration an Wichtigkeit. Den Auslandschweizer:innen ist der Themenbereich der sozialen Sicherheit und der gestiegenen Lebenskosten fast ebenso wichtig wie die Klimaerwärmung.

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Propaganda-Demonstration in Kuba
Eine Propaganda-Parade für das Bewahren und Weiterführen der kubanischen «Revolution». Keystone / Ernesto Mastrascusa

Gemeindeautonomie und Diktatur – geht das zusammen?

Die Kubaner:innen wählen Sonntag. Obwohl von einer echten Wahl kaum die Rede sein kann: Es gibt in der Diktatur nur so viele Kandidat:innen wie Sitze. Theoretisch könnten Kandidat:innen nicht gewählt werden, wenn sie weniger als 50% der Stimmen erhielten. Das ist aber noch nie passiert.

Dies war für mich Anlass, mir die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit in Kuba näher anzuschauen – die ist nämlich mit der Politik verknüpft. So rühmt sich die Schweiz, Kuba Gemeindeautonomie und Bürgerbeteiligung gebracht zu haben.

Aber was heisst das überhaupt in einer zentralistischen Diktatur? Und: Stützen eine effizientere Verwaltung und partizipative Elemente womöglich den Status Quo?

  • Hier finden Sie meinen Beitrag mit Perspektiven von Expert:innen zum Thema.
Credit Suisse
High Noon am Paradeplatz: Hier befinden sich die Hauptsitze der beiden Schweizer Banken Credit Suisse (rechts) und UBS (links) in Zürich. © Keystone / Michael Buholzer

Wie die Übernahme der Credit Suisse durch die UBS zustande kam

Gestern sorgte die Recherche der «Financial Times» zu hochgezogenen Augenbrauen in Bundesbern und der ganzen Schweiz: Wie das Schweizer Trio die UBS zur Rettung der CS zwang.

Demnach haben Schweizer Nationalbank, Finanzmarktaufsicht und das Finanzdepartement der Credit Suisse bereits heute vor einer Woche eröffnet, dass die Grossbank mit der UBS fusionieren werde.

Doch die spannende Recherche enthält viele weitere Details dazu, wie Beraterfirmen, die internationale Politik und die Schweizer Behörden in den letzten sieben Tagen agierten.

  • Die Recherche der «Financial Times» können Sie bei uns exklusiv auf Deutsch lesen.
  • Der Bericht des BlickExterner Link zum Thema.
  • Ein neuer ArtikelExterner Link der «NZZ» erkennt den Anfang vom Ende der Credit Suisse in einem Tweet. In einem anderenExterner Link geht die «NZZ» darauf ein, weshalb der Bund die CS nicht für maximal 8 Milliarden Franken gekauft hat.
  • Auch interessant: Was sollen Kund:innen der Grossbanken UBS und CS jetzt tun? Der ArtikelExterner Link ist ebenfalls in der «NZZ» erschienen. Alle «NZZ»-Beiträge sind hinter der Paywall.

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