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Am Bezirksgericht Diehlsdorf wurde der Fall Brian verhandelt.

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Der Bundesrat macht einen Schritt Richtung EU, ein schweizweit bekannter Gefangener kommt am Freitag frei und der Uhrenkönig von Luzern ist gestorben.

Herzliche Grüsse aus Bern

die Schweiz ist von EU-Ländern umgeben
Ex-press

Jetzt soll es vorwärts gehen: Bundesrat will Verhandlungsmandat mit der EU.

Die Beziehung Schweiz-EU soll nach den Wahlen geklärt werden, das konnten Sie bei uns vor ein paar Tagen lesen. Heute kommt aus Bern eine Mitteilung, die vermuten lässt, dass es tatsächlich vorwärts geht:

Der Bundesrat will ein Verhandlungsmandat mit der Europäischen Union (EU) erarbeiten. Das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) wurde beauftragt, einen entsprechenden Vorschlag zu entwerfen, über den der Bundesrat noch dieses Jahr entscheiden will, heisst es in einer Mitteilung.

Die Kantone freut’s: “Die Kantonsregierungen sind bereit, schnell zum Verhandlungsmandat Stellung zu nehmen, sobald es der Bundesrat ihnen zur Konsultation unterbreitet hat”, sagt der Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen zu SRF. Und auch der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse zeigt sich zufrieden: Der Weg für Verhandlungen in der Europapolitik sei damit geebnet, teilt der Verband mit. 

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Gastgeber/Gastgeberin May Elmahdi Lichtsteiner

Wie kommen Sie an verlässliche Informationen über den israelisch-palästinensischen Krieg und andere globale Konflikte?

Und woher wissen Sie, dass die Informationen vertrauenswürdig sind?

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Tausende Babys wurden in den 80ern illegal aus Sri Lanka adoptiert
Reuters

Fremd im eigenen Land: So wuchsen die illegal adoptierten Kinder aus Sri Lanka in der Schweiz auf.

In den 1970er- und 1980er-Jahren wurden Tausende von Babys und Kindern illegal aus Sri Lanka in die Schweiz adoptiert. Hier wuchsen sie bei Adoptiveltern auf, ohne die Sprache oder überhaupt die Kultur ihres Geburtslandes kennenzulernen.

Eine neue Studie zeigt, wie es den Kindern in der Schweiz dabei ergangen ist. Die Autorin der Studie, Surangika Jayarathne, forscht an der Universität Bern und hat mir in einem Interview erklärt, wie die guten Absichten der Adoptiveltern oft das Gegenteil bewirkt haben.

Zwar sind die adoptierten Kinder dankbar dafür, dass sie in der Schweiz aufgewachsen sind. Doch trotz der Bemühungen ihrer Eltern wuchsen sie zwischen zwei Kulturen auf. Zuhause wurden sie so schweizerisch wie möglich erzogen; in der Schule wurden sie gehänselt, weil sie anders aussahen.

die Bucherer-Geschäfte wurden an Rolex verkauft
Keystone / Urs Flueeler

Der Uhrenkönig ist tot: Jörg Bucherer ist im Alter von 87 Jahren verstorben.

Im August hatte Jörg Bucherer noch mit einem Deal für Aufsehen in der Uhrenwelt gesorgt: Er hat das Traditionsunternehmen Bucherer an den Luxuskonzern Rolex verkauft. Am Montag ist der Patron verstorben.

Jörg Bucherer war so, wie sich die Welt einen Schweizer Uhrenhändler vorstellte: diskret und sehr reich. Der Multimilliardär mied die Medien und die Öffentlichkeit. Sein Grossvater gründete das Unternehmen, das Jörg Bucherer 1977 übernahm. Unter seiner Ägide kaufte Bucherer zuerst in der Schweiz Geschäfte wie die Juwelierkette Kurz und den Uhrenhändler Swiss Lion auf, bevor er sich auf das Ausland konzentrierte. Mit seinem Expansionskurs machte Jörg Bucherer das Unternehmen zum weltweit führenden Händler von Uhren und Schmuck. 

In Paris eröffnete die Firma den grössten Uhren- und Schmuckladen der Welt. Die Bucherer-Boutique am Luzerner Schwanenplatz ist eine wichtige Station für Tourist:innen – nicht zuletzt wegen des Car-Parkplatzes direkt vor der Filiale.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Tomoko Muth

Wie attraktiv ist Bankier:in als Beruf?

Ist der Beruf des Bankers, der Bankerin in Ihrem Land ein Traum-Job? Wollten Sie jemals Bankier:in werden? Diskutieren Sie mit!

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Der Justizfall von Brian ist schweizweit bekannt.
© Keystone / Ennio Leanza

Brian Keller: Der berühmteste Häftling der Schweiz kommt frei – vorerst.

Zuerst hiess er Carlos, dann wurde er unter seinem echten Namen bekannt: Brian. In der Schweiz dürfte der Name dieses jungen Mannes den meisten geläufig sein. Seit Jahren verfolgen die Medien die Geschichte des Häftlings Brian Keller, der bereits als Jugendlicher Gewalttaten beging und dessen Haftbedingungen von Sondersetting mit eigenem Thaibox-Trainer bis Isolationshaft regelmässig für Schlagzeilen und Kritik gesorgt haben.

Heute hat das Bezirksgericht Dielsdorf ein Urteil gegen den 29-Jährigen gesprochen und ihn zu zwei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Angeklagt war er wegen 30 Delikten, die er in einem Zürcher Gefängnis begangen haben soll.

Am Freitag soll Brian Keller, der seit sieben Jahren in Haft ist, vorerst freikommen. Ein Sozialpädagoge soll ihm helfen, sich in der Welt ausserhalb des Gefängnisses zurechtzufinden.

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