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Gerangel um die drei freiwerdenden Sitze im Zürcher Stadtrat

In der neunköpfigen Zürcher Stadtregierung werden drei Sitze frei: Jener von Stadtpräsidentin Corine Mauch, Bauvorsteher André Odermatt (beide SP) und Filippo Leutenegger (FDP). Wer am 8. März wieder antritt und wer es neu in die Stadtregierung schaffen will - nachfolgend eine Übersicht.

(Keystone-SDA)

Platzhirsch SP will vier Sitze behalten

Die SP hält aktuell vier Sitze im Stadtrat. Neben Stadtpräsidentin Corine Mauch, die auf eine weitere Amtszeit verzichtet, tritt auch Hochbauvorsteher André Odermatt nicht mehr an. Der amtierende Sozialvorsteher Raphael Golta will Mauch beerben. Seine Parteikollegin, Tiefbauvorsteherin Simone Brander, tritt ebenfalls erneut an. Auf dem SP-Viererticket sind neben Golta und Brander Nationalrätin Céline Widmer und Kantonsrat Tobias Langenegger. Die Überraschungskandidatin Mandy Abou Shoak, die sich auch als Stadtpräsidentin gesehen hätte, hatte das Nachsehen.

SVP will endlich zurück in die Stadtregierung

Die SVP wartet schon seit 36 Jahren auf eine Rückkehr in den Stadtrat. Nun soll es der Co-Präsident der Stadtpartei und Kantonsrat Ueli Bamert packen. Er will nicht nur einen Sitz im Stadtrat, sondern auch das Stadtpräsidium holen. Dies dürfte allerdings schwierig werden. In der Gunst der Wählerschaft fiel die Partei bei den letzten Wahlen hinter die GLP zurück auf Platz 5.

GLP will zweiten Sitz und das Stadtpräsidium

Die GLP hat sich zum Ziel gesetzt, einen zweiten Sitz zu holen. Dafür hat sie Gemeinderätin Serap Kahriman nominiert, die auch Stadtpräsidentin werden will. Kahriman kandidierte bereits 2022, damals noch für die Jungpartei. Gesundheitsvorsteher Andreas Hauri kandidiert ebenfalls wieder.

Mitte, EVP und AL mit drei Kandidatinnen

Die Mitte und die EVP bilden im Gemeinderat eine Fraktion. In den Stadtrat wollen nun beide. Die Mitte schickt ihre Präsidentin und Gemeinderätin Karin Weyermann ins Rennen. Für die EVP will es Gemeinderätin Sandra Gallizzi wissen. Die linke AL nominierte die Co-Fraktionspräsidentin im Gemeinderat, Tanja Maag. Alle drei Parteien waren schon im Stadtrat vertreten. Die EVP zuletzt mit Ruedi Aeschbacher bis 1994, die Mitte bis 2018 mit Gerold Lauber. AL-Kandidat Walter Angst verpasste die Wahl 2022 nur knapp. Zuvor war Richard Wolff für die AL im Stadtrat.

Grüne wollen dritten Sitz

Die Grünen hegen Ambitionen auf einen dritten Sitz. Neben den Bisherigen Karin Rykart und Daniel Leupi, die beide wieder antreten, schickt die Partei Nationalrat Balthasar Glättli ins Rennen. Der ehemalige Präsident der Schweizer Grünen ist der prominenteste neue Kandidat.

Und auch die FDP liebäugelt mit einem drittem Sitz

FDP-Stadtrat Filippo Leutenegger tritt nicht mehr an. Seinen Sitz soll Gemeinderat Përparim Avdili verteidigen. Dieser will auch Stadtpräsident werden. Der bisherige FDP-Stadtrat Michael Baumer will lieber «normaler» Stadtrat bleiben, da fühle er sich wohler. Er tritt aber erneut an. Einen dritten Sitz holen soll Gemeinderätin Marita Verbali.

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