1895 schaffen die Brüder Lumière den Durchbruch mit ihrem Cinematographen, der sowohl als Kamera als auch als Projektionsgerät benutzt werden konnte. Sie setzten sich damit gegen etliche Vorläufer und Konkurrenten durch.
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Bereits 1878 gelang es Eadward Muybridge, Bewegung auf schnell nacheinander aufgenommenen Fotos festzuhalten.
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Angeregt von Muybridge entwickelte der Physiologe Etienne-Jules Marey 1883 eine fotografische Flinte, die Bewegungsabläufe erfasste.
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Reiter, geschossen von Marey (1887)
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Mareys Assistent Georges Demenÿ entwickelte – mit Unterstützung von Lavanchy-Clarke – den Phonoscopen – der Filme von maximal 6 Sekunden erzeugen konnte.
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Er übernahm auch das Verfahren des Drehens, das Pioniere wie Ottomar Anschütz mit seinem „elektrischen Schnellseher“ bereits 1886 ausprobiert hatte.
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Ein letzter Konkurrent für die Brüder Lumière war Alva Edison, dessen Filme aber nicht projiziert wurden, sondern in Guckkästen zu sehen waren.
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