In Graubünden sinkt die Sozialhilfequote zum dritten Mal in Folge
In Graubünden ist die Sozialhilfequote 2024 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Insgesamt benötigten 2081 Personen finanzielle Unterstützung. Die Quote sank damit auf 1 Prozent und liegt unter dem nationalen Durchschnitt von 2,9 Prozent.
(Keystone-SDA) Die Sozialhilfequote des Kantons Graubünden ist damit in den Jahren 2022 bis 2024 um je 0,1 Prozent gesunken. Eine von 100 Personen bezog in Graubünden im vorletzten Jahr Sozialhilfe, wie der Kanton am Mittwoch in einer Mitteilung schrieb.
Kinder und Jugendliche waren häufiger von Sozialhilfe betroffen als Erwachsene, hiess es in der Mitteilung weiter. 621 beziehungsweise rund 30 Prozent der 2081 Personen, die Sozialhilfe erhielten, waren unter 18 Jahren. Besonders gefährdet sind Alleinerziehende.
Weiter waren Personen ohne Berufsausbildung überdurchschnittlich häufig auf Sozialhilfe angewiesen. Im Kanton Graubünden verfügen 12,2 Prozent der Bevölkerung im Alter zwischen 25 und 64 Jahren über keine Berufsbildung. Bei den Sozialhilfebeziehenden liegt ihr Anteil bei 47,4 Prozent.