Keine Debatte zu Schulpsychologie im Baselbieter Landrat
Der Schulpsychologische Dienst (SPD) soll ab dem 1. August der einzige Schuldienst für schulpsychologische Abklärung und Beratung im Kanton Baselland sein. Im Landrat gab es am Donnerstag keine Diskussion dazu.
(Keystone-SDA) Eine entsprechende Neuregelung war notwendig geworden, weil die kinder- und jugendpsychologischen Beratungen der Psychiatrie Baselland (PBL) im Schulbereich seit 2023 nicht mehr über die gemeinwirtschaftlichen Leistungen finanziert werden, wie die Regierung in ihrer Vorlage schreibt. Die PBL könne die Dienste deswegen nicht mehr anbieten und sie müssten gänzlich vom SPD übernommen werden.
Nach Inkrafttreten soll der SPD rund 740 zusätzliche Fälle betreuen, was mehr Stellen erfordere, heisst es weiter. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie der PBL entfalle als Schuldienst und konzentriere sich künftig auf Leistungen, die im Rahmen der Krankenversicherung abgegolten werden, wie etwa Diagnosen.
Die vorberatende Bildungs-, Kultur- und Sportkommission hatte sich einstimmig für die Gesetzesänderung ausgesprochen. Die Abstimmung zur Vorlage erfolgt in der zweiten Lesung.