Keine registrierten Schweizer Reisenden mehr im Nahost-Krisengebiet
Alle in der Travel-Admin-App registrierten Reisenden aus der Schweiz haben offenbar ihre Heimreise antreten können. Dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) sind keine noch festsitzenden Reisenden bekannt.
(Keystone-SDA) Mehrere Fluggesellschaften hätten den Flugbetrieb an den internationalen Flughäfen der Region im Nahen und Mittleren Osten wieder aufgenommen, teilte das EDA am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Derzeit gebe es tägliche direkte Linienflugverbindungen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in die Schweiz.
Damit hat sich die Situation im Reisebereich beruhigt. In den ersten Kriegstagen Anfang März hatten sich über 4000 gestrandete Reisende aus der Schweiz auf der vom EDA eingerichteten Travel-App registriert.
Ruhig ist es nach Angaben des EDA auch auf der Helpline und den diplomatischen Vertretungen der Schweiz in der betroffenen Region. Diese verzeichneten ein geringes Anfrageaufkommen, das sich hauptsächlich auf Reisehinweise und konsularische Dienstleistungen konzentriere. Alle Schweizer Vertretungen in den Golfstaaten seien in Betrieb, und das Personal sei wohlauf.
Die Schweizer Botschaft in Teheran bleibt derweil weiterhin geschlossen. Abgesehen von der Situation vor Ort fungiert die Schweiz laut EDA weiterhin als Schutzmacht der Vereinigten Staaten in Iran. Der Kommunikationskanal zwischen den USA und Iran sei offen und stehe zur Verfügung. Aus Gründen der Diskretion äussere sich die Schweiz aber nicht weiter zu diesem Thema.