Kalt wie in einer Tiefkühtruhe
In Teilen der Schweiz wurden in der Nacht zum Sonntag die tiefsten Temperaturen des laufenden Winters gemessen. Das Thermometer sank im Oberengadin bis auf –26,6 Grad.
Neue Minusrekorde für den Winter 2008/09 wurden verbreitet in den Hochtälern gemessen. So im Obergoms mit -23,5 Grad und in La Brévine im Jura mit -25,8 Grad.
Im Mittelland lagen die Temperaturen im Bereich um -5 Grad. Dort verhinderte die isolierende Nebelschicht ein weiteres Absinken der Temperaturen.
Auch in den nächsten Tagen wird es sehr kalt bleiben. Damit gehen einerseits die Temperaturen auf den Bergen zurück, anderseits schneit es wieder bis ins Flachland.
Die «Eiszeit» wird nach den Prognosen der Meteorologen auch in der ersten Arbeitswoche im neuen Jahr anhalten. Am Montag erreicht eine Kaltfront die Schweiz. Deshalb könnte es in den folgenden Nächten im Mittelland sogar noch etwas kälter werden mit Temperaturen um -10Grad. Auch tagsüber werden wird das Quecksilber kaum mehr höher als-5 Grad steigen.
Eisschichten auf den grossen Seen sind vorläufig aber nicht in Sicht. Dafür hätten die Eistage früher beginnen müssen, und die Nächte müssten klar und damit noch kälter sein.
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