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Festival Belluard noch immer in den roten Zahlen

Die Nackedei-Aktion des Fotokünstlers Spencer Tunick erregte zwar Aufsehen, änderte aber nichts an der finanziellen Lage des Festival Belluard in Freiburg. Keystone

3'500 bis 4'000 Personen haben vergangene Woche in Freiburg das 19. Festival Belluard Bollwerk International (BBI) besucht. Letztes Jahr waren es 3'000. Diese Besucher-Zunahme reicht indes nicht aus, um das Festival aus den roten Zahlen zu bringen.

Das voraussichtliche Defizit beträgt rund 30’000 Franken, gegenüber 5’000 Franken im letzten Jahr, wie die Organisatoren am Samstag (14.07.) an einer Medienkonferenz sagten. Die rund 20 Vorführungen wurden im Durchschnitt von 250 Zuschauerinnen und Zuschauern besucht.

Zu den Aufsehen erregenden Events gehörte die Nackedei-Aktion des Fotokünstlers Spencer Tunick: 400 Personen entledigten sich auf dem Rathausplatz für Tunick ihrer textilen Hüllen.

Nach dem letztjährigen Motto «Gestohlene Ideen» und dem vorletzten «Haben sie etwas zu sagen?» lautete die Vorgabe heuer: «Bleibt noch was zu tun?».

Breites Spektrum

Insgesamt über 100 Künstlerinnen und Künstler stellten an dem achttägigen Festival ihre jüngsten Arbeiten vor. Wie gewohnt bot der Anlass ein breites Spektrum an zeitgenössischer Kunst in den Bereichen Tanz, Theater, visuelle Kunst, Literatur, Performance, Musik, Film und Video.

Erfreuliche Zusammenarbeit

Als erfreulich wertet die Festival-Leitung die Zusammenarbeit mit den drei auswärtigen Kuratoren, die sie dieses Jahr verpflichtet hatte: Natxo Checa (Lissabon), James Giroudon (Lyon) und Sigismond de Vajay (Vevey VD).

Das BBI – benannt nach dem seit 18 Jahren vom Festival genutzten Platz vor der mittelalterlichen Befestigungs-Anlage – versteht sich als Arbeits- und Forschungs.Stätte für Kunst, die sich stets weiterentwickelt.

sissinfo und Agenturen

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