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Filmfestival Locarno



Locarno zeigt sich auf dem Filmfestival-Plakat dynamisch und angriffslustig.

Locarno zeigt sich auf dem Filmfestival-Plakat dynamisch und angriffslustig.

Internationales Filmfestival Locarno, 4. bis 14. August 2010

Weniger Filme, dafür grössere thematische Offenheit hat der neue Direktor Olivier Père für die 63. Ausgabe der Filmfestivals in Locarno in Aussicht gestellt.

So läuft spätabends etwa ein deutscher Zombie-Film auf der Piazza Grande. Und der Kanadier Bruce LaBruce tritt mit "L.A. Zombie", einem Film mit Pornodarsteller François Sagat in der Hauptrolle, im internationalen Wettbewerb an.

Gut vertreten sind neben Rumänien und Kanada vor allem die grossen europäischen Filmnationen.

Das Schweizer Filmschaffen kommt ebenfalls nicht zu kurz. Zwei einheimische Streifen feiern auf der Piazza Grande ihre Weltpremiere. In "Hugo Kobelt - Pédaleur de Charme" von Daniel von Aarburg spielt Manuel Löwensberg den sportlichen Titelhelden.

"Sommervögel (Little Paradise)", der erste Spielfilm des renommierten Dokfilmers Paul Riniker, erzählt die Liebesgeschichte eines Knastbruders (Roeland Wiesnekker) und einer etwas sonderbaren Frau (Sabine Timoteo).

Um den Goldenen Leoparden buhlen unter den 18 Filmen auch zwei Schweizer Streifen: "La Petite Chambre" von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond sowie "Songs of Love and Hate" von Katalin Gödrös.

Insgesamt sind am 63. Festival del film Locarno 290 Filme zu sehen, darunter 50 Weltpremieren.

swissinfo.ch und Agenturen


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