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Gelegentlich eine nackte Brust

Wie immer, so auch an der Lake-Parade: Wir da oben - ihr da unten! Keystone

Die Lake Parade 2001 in Genf mit 20 Love Mobiles und 150 DJs hat am Samstagnachmittag die Quais am See in eine Riesenparty verwandelt. Trotz drohender Wolken blieb der Umzug von Regen verschont.

So viele Menschen seien in den fünf Jahren Lake Parade nie gezählt worden, sagte Denis Tauss, Direktor der Fêtes de Genève am Sonntag (05.08.). Ausser einigen Vandalenakten an Gebäuden beim Festgelände sei es zu keinen gravierenden Zwischenfällen gekommen.

Pünktlich um 15.30 Uhr war der Tross gestartet. Die Lake Parade führte über das Quai Wilson und die Mont-Blanc Brücke und dann über das Quai Gustave-Ador. Der Umzug erreichte sein Ziel wegen der grossen Menschenmassen anderthalb Stunden verspätet. Rund um die Love Mobiles herrschte ausgelassene Stimmung.

Nach Schätzungen tanzten im Anschluss an die Parade noch gut 100’000 bis 120’000 Menschen an der Lake Sensation weiter. Während des Nachmittags mussten 220 Mal die Sanitäter auf den Plan gerufen werden. 35 Personen mussten von der Ambulanz abtransportiert werden. Schwere Verletzungen gab es nicht, wie Sicherheitschef Deniel Lanier sagte.

Gewagte Outfits waren selten zu sehen. Eine gelegentliche nackte Brust und einige bemalte Körper sprachen immerhin von der Kreativität der Tanzenden. Was das Modische betrifft, ist die Lake Parade in der Calvinstadt eine der wenigen Gelegenheiten, an der sich Männer im Jupe auf die Strasse getrauen.

An der Parade waren alle Stilrichtungen des Techno vertreten. Am Schluss des Umzugs stellten sich die Love Mobiles zwischen «Baby Plage» und La Nautique auf. Die hier abgehaltene «Lake-Sensation» dauerte bis 3 Uhr früh. An den After-Hour Party wurde anschliessend abgetanzt.

swissinfo und Agenturen

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