Kultur soll politisch aufgewertet werden
"Kulturelle Vielfalt – mehr als ein Slogan" verlangen rund 60 Experten in einem Bericht. Erreicht werden soll dies durch eine Stärkung des Bewusstseins für das kulturelle Leben - auch in der Politik.
Der Bericht ist ein Jahr nach dem Schweizer Beitritt zum Unesco-Übereinkommen zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen vorgelegt worden.
Behandelt werden acht Themenbereiche: Musik, Film, visuelle Kunst und Kulturgut-Erhaltung, Literatur, Theater- und Tanzschaffen, Bildung, Medien und internationale Zusammenarbeit.
In jeder Sparte arbeiteten 6 bis 8 ausgewiesene Künstler, Wissenschaftler, Veranstalter und Verbandsvertreter mit. So zum Beispiel die Autorin und suisseculture-Präsidentin Ruth Schweikert, in der Sparte Literatur.
Für die Schweizerische Unesco-Kommission und die Schweizer Koalition für die kulturelle Vielfalt ist der Bericht der Auftakt zu einem langfristigen Vertiefungsprozess der Kulturpolitik auf nationaler und internationaler Ebene.
Am 21. Mai 2011, anlässlich des Internationalen Tags für kulturelle Vielfalt, soll eine erste Evaluation der erzielten Resultate vorgenommen werden.
swissinfo.ch und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch