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Ostschweiz verhilft zu Sinneserlebnis

Modell des Projekts "aua extrema". Keystone

Die Bauarbeiten für das Ostschweizer Expo.02-Projekt "aua extrema" auf der Arteplage in Neuenburg sind im Gang - eine Erlebniswelt zum Thema "Wasser".

Das Ostschweizer Expo.02-Projekt beansprucht die stolze Fläche von 1’700 Quadratmeter und kostet 12,4 Mio. Franken. Die Kantone St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen, Glarus, Graubünden und die beiden Appenzell bezahlen’s.

Ostschweiz gibt sich offensiv

Die Ostschweiz, die bei der Wahl der Expo-Standorte nicht berücksichtigt wurde, habe sich nicht zurückgezogen, sagte die Ausserrhoder Regierungsrätin Alice Scherrer am Mittwoch vor den Medien. Im Gegenteil: Sie habe ihr eigenes Projekt entwickelt – eines der wichtigsten Expo-Projekte.

Gigantisches Wasserbecken

Im Zentrum der Ostschweizer Ausstellung steht ein gigantisches Wasserbecken auf der Plattform über dem See. Die Besucherinnen und Besucher werden eingeladen, mit nackten Füssen auf Entdeckungsreise zu gehen.

Weiter sind ein «aquatischer Wald» und ein «Eisblumenhaus» vorgesehen. Ein Lichtpanorama soll die Wasser-Landschaften der Ostschweiz zeigen. Auch ein Aquarium mit Fischen und eine Wasserbar – ein Kubus aus Glas – sind geplant.

Und nicht zu vergessen: Am Ausgang erhalten die Besucher ihre Schuhe zurück.

Ostschweiz rückt zusammen

Mit «aua extrema» (rätoromanisch für «extreme Wasser») zeigten die Ostschweizer Kantone ihren Willen, in Zukunft enger zusammenzuarbeiten, sagte Canisius Braun, Präsident des Lenkungs-Ausschusses. Beim Expo.02-Projekt gehe es darum, die Einheit in der Vielfalt zu präsentieren – geografisch, kulturell und sprachlich.

Mit dem Projekt «aua extrema» werden vorübergehend 27 Arbeitsplätze geschaffen, vom Guide über die Gästebetreuerin bis hin zum Bademeister. Die entsprechenden Stelleninserate sollen in den nächsten Tagen in Ostschweizer Zeitungen erscheinen.

swissinfo und Agenturen

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