Selbstbildnis, um 1820, Öl auf Papier
Kunsthaus Zürich
Das Pariser Atelier, um 1807, Öl auf Papier/Sperrholz
Hans Jakob Oeri (zweiter v.r.) mit seinem Zwillingsbruder Hans Oeri (zweiter v.l.) dem Bruder Bruder Hans Georg Oeri (links) und seinem Künstlerfreund David Sulzer.
SIK-ISEA, Zürich (Philipp Hitz)
Chloe, 1806/1808, Öl auf Leinwand
Kunsthaus Zürich
Moskau im Winter, 1809/1812, Aquarell und Deckfarbe auf Papier
Kunsthaus Zürich
Inneres einer russischen Bauernhütte, 1812/1817, Aquarell und Deckfarbe auf Papier
Kunsthaus Zürich
Russischer Gottesdienst, 1812/1817, Aquarell und Deckfarbe auf Papier
Kunsthaus Zürich
Russische Bauern, ein Blockhaus bauend, 1812/1817, Aquarell und Deckfarbe auf Papier
Kunsthaus Zürich
Russische Schlittenfahrt, 1812/1817, Aquarell und Deckfarbe auf Papier
Kunsthaus Zürich
Russischer Tanz, 1812/1817, Aquarell und Deckfarbe auf Papier
Kunsthaus Zürich
Bildnis Johanna Goldschmied-Oeri 1830-Jahre, Schwarze Kreide auf Papier
Kunsthaus Zürich
Bildnis Emerentiana Zimmermann-Oeri, um 1820, Schwarze Kreide auf Papier
Kunsthaus Zürich
Bildnis des Vaters Hans Georg Oeri, um 1820, Schwarze Kreide auf Papier
Kunsthaus Zürich
Bildnis einer eleganten jungen Frau, Schwarze Kreide auf Papier
Kunsthaus Zürich
Der Streit der Zellweger und Wetter zu Herisau 1732, 1832, Aquarell und Deckfarbe auf Papier
Kunsthaus Zürich
Die Gartenseite der Trittligasse mit Blick auf den Zürichsee, um 1848, Öl auf Leinwand
Kunsthaus Zürich
Heimkehr der Zürcher aus der Schlacht bei Dättwil 1351, 1851, Öl auf Leinwand
Kunsthaus Zürich
Die Bauschanze in Zürich bei Ankunft eines Dampfschiffes, 1866, Gouache über Bleistift auf Papier
Kunsthaus Zürich
Die Zürcher Ausstellung zeigt Gemälde, Porträts, Aquarelle, Gouachen, Zeichnungen und Drucke, die in ihrer Gesamtheit eine einzigartige Einheit bilden. Einige der ausgestellten Werke wurden von privaten Sammlern als Leihgabe zur Verfügung gestellt, andere zum ersten Mal aus dem Magazin des Zürcher Museums ans Tageslicht geholt.
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Ich leite das Redaktionsteam und bin für die Qualität aller russischsprachigen Veröffentlichungen, die Übersetzung und Adaption von Materialien ins Russische und die Entwicklung der Gesamtberichterstattung im Einklang mit den Bedürfnissen unseres Publikums verantwortlich.
Ich habe Geschichte und Soziologie in Moskau und Journalismus in der Schweiz studiert und bin Spezialist für deutsche und schweizerische Geschichte und Politik. Ich habe zwei Jahre in der Armee gedient, war 11 Jahre lang im diplomatischen Dienst tätig und habe an verschiedenen Universitäten unterrichtet. Ich bin Autor mehrerer Bücher und arbeite seit einem Vierteljahrhundert im Journalismus, seit 2012 bei SWI swissinfo.ch.
Ester Unterfinger (Bildredaktion), Igor Petrov (Text)
Hans Jakob Oeri wurde 1782 in Kyburg, Kanton Zürich, in eine Adelsfamilie geboren, aus der bereits mehrere Künstler stammten. Ab 1803 absolvierte er in Winterthur eine dreijährige Ausbildung beim berühmten Landschaftsmaler Johann Kaspar Kuster (1747-1818). Danach reiste er nach Paris, wo er an der renommierten École des Beaux-Arts studierte. Jacques-Louis David (1748-1825), ein Jakobiner und Freund Maximilien de Robespierres, wurde dort sein Lehrer und Mentor.
1809 entschloss sich Hans Jakob Oeri nach Moskau zu gehen. In Russland verbrachte er als Porträtmaler und Kunstlehrer fast acht Jahre. 1812 eroberten die Truppen Napoleons Moskau, die Stadt brannte fast vollständig nieder und gegen 10‘000 russische Soldaten starben. Oeri hat dieses Ereignis in Form eines einzigartigen Gemäldes festgehalten, das jetzt auch in Zürich zu sehen ist. Danach ging er nach Kazan, wo er in der Gunst Michail Mussin-Puschkins (1795-1862), eines russischen Fürsten, stand.
1817 kehrte Hans Jakob Oeri nach Zürich zurück und wurde aktives Mitglied der Zürcher Künstler-Gesellschaft. Er fertigte unter anderem sie sogenannten «Kostüm-Studien» an, eine Reihe von Zeichnungen von authentischen historischen Kostümen aus verschiedenen Epochen, bestehend aus 1‘468 Blättern. Hans Jakob Oeri starb 1868 in Zürich. Die Ausstellung «Hans Jakob Oeri – Ein Schweizer Künstler in Paris, Moskau, Zürich» im Zürcher Kunsthaus dauert bis zum 23. Oktober 2016.
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