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«Von Degas bis Richter» im Kunstmuseum Winterthur

Unter dem Titel "Von Edgar Degas bis Gerhard Richter" zeigt das Kunstmuseum Winterthur derzeit Arbeiten auf Papier aus der eigenen graphischen Sammlung. Die Ausstellung ist eine der umfangreichsten, die das Kunstmuseum je realisiert hat.

Es werden nicht die Werke eines Einzelnen oder einer Epoche zugänglich gemacht, sondern es wird ein wesentlicher Teil der Sammlung, nämlich Arbeiten auf Papier, vorgestellt und nach Epochen geordnet gezeigt.

Grosse Zeitspanne

Mit den Namen Edgar Degas und Gerhard Richter steckt das Kunstmuseum die Zeitspanne der ausgestellten Exponate ab. Sie reicht von der klassischen Moderne bis zur Gegenwart und umfasst rund 250 Werke von 100 Kunstschaffenden. Die Arbeiten sind, nicht zuletzt aus Platzmangel, über das ganze Museum verteilt.

Markant an der opulenten Bilderschau ist unter anderem die Tatsache, dass die aktuelle Ausstellung in Teile der bereits bestehenden Dauerausstellung integriert wurde. Die Exposition erhält dadurch zusätzliches Gewicht, wirkt abgerundet und in sich geschlossen.

Einzelwerke und Werkgruppen

Die Grösse der Schau erlaubt es, einerseits herausragende Einzelwerke, andererseits aber auch Werkgruppen von europäischen und amerikanischen Künstlern zu zeigen. Immer aber bleiben die Zeichnungen Kernpunkte der Ausstellung. Sie werden lediglich durch weitere Arbeiten auf Papier, Öl- oder Gouachebildern beispielsweise, ergänzt.

Werke aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg stammen unter anderem von Vincent van Gogh, Félix Valloton und Ferdinand Hodler. Ernst Ludwig Kirchner, Pablo Picasso, Paul Klee, Joan Miro und Hans Arp bilden die Crème aus der Zwischenkriegszeit. Jean Dubuffet, Sonja Sekula und Fritz Glarner gehören der Gilde der Nachkriegsgeneration an.

Als Wanderausstellung konzipiert Stark vertreten ist auch die Gegenwartskunst mit Werken von Jannis Kounellis, Mario Merz, Eva Hesse, James Bishop, Richard
Hamilton, Richard Artschwager, David Rabinowitch, Roni Horn oder Thomas Schütte.

Die Bilderschau ist als Wanderausstellung konzipiert und wird ab Ende Jahr auch in anderen europäischen Städten gezeigt: erst in der Nationalgalerie Prag, dann im Salzburger Rupertium, anschliessend im Westfälischen Landesmuseum in Münster und schliesslich noch im Neuen Museum in Nürnberg.

In Winterthur ist die Ausstellung bis zum 19. November zu sehen.

swissinfo und Agenturen

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