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FCB wieder im Champions-League-Geschäft

Der FC Basel mischt wieder kräftig mit im Champions-League-Geschäft. Das Comeback erzwang der FCB in Rom mit einem 3:1-Triumph. Damit stehen dem Schweizer Meister wieder sämtliche Achtelfinal-Türen offen.

Nicht «Il re» Francesco Totti sorgte für den königlichen Höhepunkt, sondern Cabral, der Joker Basels. In der 93. degradierte er die Römer endgültig zu Statisten: Mit seinem Solo zum 3:1 veredelte er die Performance der Bebbi, die schon vorher mit Toren von Alex Frei (12.) und Samuel Inkoom (44.) für die wichtigsten Programmpunkte gesorgt hatten.

Mit den ersten drei Punkten hat sich der FCB eine vorzügliche Ausgangslage geschaffen und liegt nun wieder auf gleicher Augenhöhe mit der Roma sowie Cluj (2:3 in München). Mit dem 1:3 hatte im Umkreis der Italiener niemand ernsthaft gerechnet. Entsprechend fielen die Reaktionen aus. Die nur knapp 22’000 Supporter verliessen den Ort des Frusts in grosser Eile. Auf der anderen Seite bejubelten die Basler ihren ersten Sieg in der Champions League seit dem 2:1 gegen Juventus im März 2003.

Der zuletzt im Nationalteam vom Publikum höchst unfreundlich verabschiedete Alex Frei markierte in der 12. Minute das Führungstor. Als Beg Ferati den Ernst der Lage nach einem smarten Pass Tottis von der Seite Sekunden zu spät erkannte und Borriello zum 1:1 ausglich, reagierte keiner im Team der Gäste panisch. Stattdessen setzte der FCB sein Vorhaben weiter konsequent um, auch im Olimpico Akzente zu setzen.

Unmittelbar vor dem Ende der ersten Halbzeit lancierte Xherdan Shaqiri nach einem Dribbling und Pass Inkoom, der die Tifosi mit dem 2:1 (44.) abermals schockte.

In der zweiten Halbzeit verschoben sich die Prozente an Ballbesitz nun spürbar zu Gunsten der Roma. Der Aussenseiter stand plötzlich da, wo man ihn bedeutend früher erwartet hätte: wankend und tief in der eigenen Platzhälfte. Gefallen ist der FCB gleichwohl nicht. Dann stand ihm noch das Wettkampfglück (beim Pfostenschuss von Taddei/58.) zur Seite.

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