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Lehman-Geschädigte in Europa stimmen Auszahlung von 11 Mrd USD zu

Dieser Inhalt wurde am 29. Dezember 2009 - 21:00 publiziert

LONDON (awp international) - Frühere Kunden der inzwischen aufgelösten US-Investmentbank Lehman Brothers in Europa habe einem Plan zugestimmt, der eine schnelle Auszahlung von 11 Mrd USD an Kundeneinlagen vorsieht. Mehr als 90% der früheren Kunden hätten für den Plan gestimmt, teilte der Insolvenzverwalter PricewaterhouseCoopers (PwC) am Dienstag mit. Damit wurde die Grundlage für eine Auszahlung der Mittel gelegt.
Bei den rund 1.000 früheren Lehman-Kunden handelt es sich grösstenteils um Hedgefonds. Diese müssen ihre Ansprüche auf die eingefrorenen Mittel nun bis zum 19. März 2010 geltend machen. Im Anschluss will PwC zügig mit der Auszahlung beginnen.
PwC hatte in London und New York Treffen veranstaltet, um die Zustimmung zu dem Auszahlungsplan zu erlangen. Nötig war dabei eine Zustimmungsquote von mindestens 90%. Ziel des Vorhabens war es, die Auszahlung dadurch zu beschleunigen, dass eine Lösung gemeinsam für alle Kunden vereinbart wurde. Andernfalls hätten individuelle Einigungen mit jedem Lehman-Kunden einzeln getroffen werden müssen. Von den Lehman-Kundeneinlagen im Umfang von 32 Mrd USD per 15. September 2008 waren bereits 13,3 Mrd USD auf Grundlage individueller Vereinbarungen ausgezahlt worden.
DJG/DJN/jhe

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