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Luzerner Theater bedauert schlechtes Arbeitsklima in Opernsparte

In der Opernsparte des Luzerner Theaters war das Arbeitsklima "angespannt". Dies hat eine externe Untersuchung aufgezeigt, wie das Theater am Montag einen Bericht der "Luzerner Zeitung" vom Samstag bestätigte.

(Keystone-SDA) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Opernsparte hatten von Machtmissbrauch, Ungleichbehandlung, einem Klima der Angst und Mobbing berichtet. Das Luzerner Theater beauftragte darauf das Zürcher Konfliktberatungsbüro «BeTrieb» mit einer Untersuchung.

Der Bericht habe keine hinreichenden Anhaltspunkte für systematische Ungleichbehandlung, Machtmissbrauch, Manipulation oder Demütigung ergeben, heisst es in der Stellungnahme der Geschäftsleitung des Theaters. Auch Mobbing sei nicht festgestellt worden. Allerdings sei die Zusammenarbeit in der Opernsparte über einen längeren Zeitraum erheblich belastet gewesen.

Die Leitung des Theaters bedauert dies nach eigenen Angaben. Sie nehme die Ergebnisse der Untersuchung «sehr ernst». Das Vorgefallene entspreche «nicht den Werten und Ansprüchen, die wir als Luzerner Theater an uns selbst stellen».

Die Spannungen in der Opernsparte seien nicht nur auf das Führungsverhalten zurückzuführen, erklärte die Geschäftsleitung weiter. Dazu beigetragen hätten auch «strukturelle Unschärfen bei Zuständigkeiten und Entscheidungswegen».

Um eine «vertrauensvolle Zusammenarbeit wieder zu stärken», ergriff das Theater verschiedene Massnahmen. Dazu gehört eine regelmässige und strukturierte Kommunikation, Coaches und verbesserte interne Abläufe für Konfliktberatung., wie es weiter hiess.

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