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Millionen-Einsparungen bei Österreichischen Bundesbahnen möglich

Keystone-SDA

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) stehen vor einem Umbau. Das entsprechende Bundesbahngesetz soll geändert werden. Damit soll die Bahn leichter steuerbar sowie schneller und effizienter werden.

(Keystone-SDA) ÖBB-Chef Andreas Matthä rechnet nur mit dem Abbau von Doppelgleisigkeiten mit Einsparungen von 60 bis 80 Millionen jährlich, wie er in der ORF-«ZiB2» am Freitagabend erklärte.

Es könne daraus aber zu einer höheren Dynamik und damit zu höheren Einsparungen kommen, so Matthä. Mit dem Umbau rüste man sich auch vor dem Wettbewerb, der in den nächsten Jahren zunehmen werde.

Im Entwurf zum neuen Bundesbahngesetz geht es vor allem um die Umwandlung der Aktiengesellschaften ÖBB-Personenverkehr AG und Rail Cargo Group (Güterverkehr) in GmbHs. Damit erhält die ÖBB-Holding AG direkte Weisungsrechte gegenüber den beiden operativen Konzerntöchtern, die als Aktiengesellschaften bisher rechtlich weitgehend weisungsfrei agieren konnten.

Es brauche eine Änderung, damit «der Vorstand auf Marktgegebenheiten reagieren kann», so der Chef des Staatsbetriebs. Dies gebe nicht nur die Möglichkeit, Doppelgleisigkeiten abzubauen, die Unternehmen könnten sich künftig besser auf ihre Bereiche konzentrieren. Die ÖBB-Infrastruktur AG und die ÖBB Holding AG bleiben hingegen aus europarechtlichen Gründen als Aktiengesellschaften bestehen.

Zuwachs im Fernverkehr

Zu den Passagierzahlen sagte Matthä, dass im Nahverkehr die Zahlen vor allem wegen der Streckensperren aufgrund von Erneuerungen gesunken sind. Im Fernverkehr stiegen die Passagierzahlen seit 2019 – also vor Covid – bis zuletzt um 24 Prozent.

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