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MORNING BRIEFING – International

FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: – FREUNDLICH ERWARTET – Die deutschen Aktienindizes werden am Mittwoch mit einem kleinen Plus zur Eröffnung erwartet. Finspreads taxierte Dax am Morgen bei 6.975 Punkten und damit 0,04 Prozent über dem Vortagesschluss des deutschen Leitindex. Bei dünner Nachrichtenlage blieben auch die Störfeuer aus und entsprechend könnte der Markt vor dem Jahresende noch ein bisschen nach oben laufen, sagte ein Börsianer. Der Dax habe sich in diesem Jahr besonders gut entwickelt und entsprechend könnten einige Investoren ihre Positionen im Sinne des so genannten «Window Dressing» in den letzten Handelstagen noch ein bisschen aufstocken. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones gewann 0,22 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Vortag. Die asiatischen Börsen tendierten am Morgen ebenfalls in engen Spannen uneinheitlich. Auf der Agenda stehen keine marktbewegenden Termine.
USA: – WENIG VERÄNDERT – Die wichtigsten US-Aktienindizes sind am Dienstag kaum verändert aus dem Handel gegangen. Das Geschäft sei wegen der Ferienzeit und der Wetterprobleme in New York erneut dünn gewesen, sagten Experten. Überraschend negativ ausgefallene Konjunkturdaten nahmen kaum Einfluss auf die Kursentwicklung. So hatte sich das Verbrauchervertrauen im Dezember überraschend eingetrübt. Zudem hatten sich die Hauspreise im Oktober schwächer entwickelt als von Experten erwartet worden war.
JAPAN: – ETWAS FESTER – In Japan hat sich die Börse in Tokio am Mittwoch etwas fester aus dem Handel verabschiedet. Laut Marktteilnehmern nutzten Anleger Kursschwächen für Zukäufe. Zudem herrsche am Markt ein gewisser Optimismus mit Blick auf das kommende Jahr, was den Markt ebenfalls gestützt habe.
DAX 6.972,10 +0,02%
XDAX 6.977,47 -0,09%
EuroSTOXX 50 2.824,30 -0,08%
Stoxx50 2.636,40 +0,27%
DJIA 11.575,54 +0,18%
S&P 500 1.258,51 +0,08%
NASDAQ 100 2.227,42 -0,11%
Nikkei 10.344,54 +0,50%
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: – SCHWACHE TENDENZ ERWARTET – Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Mittwoch mit einer schwachen Tendenz. Die schlecht verlaufene Emission fünfjähriger US-Staatsanleihen am Dienstag sei kein gutes Omen für den am Mittwoch anstehenden Verkauf siebenjähriger Titel, heisst es in einer Tagesvorschau der HSH Nordbank. Zudem stünden keine Konjunkturdaten an, die den Markt stützen könnten. Den richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht die HSH Nordbank im Tagesverlauf zwischen 123,50 und 124,80 Punkten.
Bund-Future 124,48 -0,37%
T-Note-Future 119,14 0,09%
T-Bond-Future 119,78 0,37%
DEVISEN: – ÜBER 1,31 US-DOLLAR – Der Kurs des Euro hat sich am Mittwoch im frühen Handel weiter über der Marke von 1,31 US-Dollar gehalten. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,3126 US-Dollar. Am Dienstag war der Euro noch bis auf 1,3275 Dollar geklettert, den höchsten Stand seit Mitte Dezember. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,3195 (Montag: 1,3136) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7579 (0,7613) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,3126 +0,14%
USD/Yen 82,28 -0,19%
Euro/Yen 107,97 -0,06%
ROHÖL – PREISE TRETEN AUF DER STELLE – Die Ölpreise haben sich auch am Mittwoch kaum verändert. Bereits seit Tagen pendeln die Ölpreise in einer vergleichsweise engen Spanne von rund einem Dollar. Händler führen dies auf den dünnen Handel vor dem Jahreswechsel zurück. Jüngste Wetterprognosen, die auf etwas gemässigte Temperaturen hindeuten, hätten die Ölpreise zuletzt etwas belastet. Die Aussicht auf einen abermaligen Rückgang der US-Rohölbestände habe hingegen gestützt. Wegen der Weihnachtsfeiertage werden die wöchentlichen Regierungsdaten erst am Donnerstag und damit einen Tag später als gewöhnlich veröffentlicht.
WTI (NYMEX) 91,41 -0,08 USD (7:15 Uhr)
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PRESSESCHAU
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– Bund macht weniger neue Schulden, HB, S. 4
– CSU pocht auf Steuersenkungen für die Mittelschicht, HB, S. 13
– Deutsche Wirtschaft kritisiert Zollpolitik der EU, HB, S. 13
– Kuka profitiert vom Autoboom in China, HB, S. 22
– Paypal will mit Handy-Diensten wachsen, HB, S. 26
– Centrosolar-Chef Kirsch rechnet mit Pleitewelle in der Photovoltaikbranche, Interview, FTD, S. 3
– Joint Venture Everything Everywhere hält an T-Mobile und Orange fest, FTD, Interview, FTD, S. 8
– Vermögensverwalter Blackrock will künftig auf eigener Plattform selbst handeln, FT, S. 1; FTD, S. 15
– Hochtief wappnet sich für den Fall der feindlichen Übernahme durch ACS, Interview mit Hochtief-CFO, BöZ, S. 1, 11
– Hochtief-Betriebsrat weiter gegen IG Bau, Welt, S. 9
– Kartellamt prüft Marktmanipulation bei Strom, General-Anzeiger
– Japans Aufsichtsbehörde stellt Liste der 60 grössten systemrelevanten Banken auf, Mainichi Daily News
/rum

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