Nicolas Rimoldi steht in Bern vor Gericht
Mass-Voll-Präsident Nicolas Rimoldi muss sich am Dienstag wegen Nötigung und eventueller Drohung vor dem Regionalgericht Bern-Mittelland verantworten. Im Rahmen einer Kundgebung in Bern hatte ihn die damalige Co-Präsidentin der Stadtberner Juso angezeigt.
(Keystone-SDA) Rimoldi soll im Vorfeld der Demonstration den Juso gedroht haben. So schrieb er auf der Plattform Telegram an die Adresse der Juso unter anderem: «Sollten sie Grenzen überschreiten, landen sie in der Notaufnahme.»
Die Staatsanwaltschaft tritt im Prozess zwar als Klägerin auf, fordert jedoch einen Freispruch.
Rimoldis Mass-Voll-Bewegung hatte am 27. April 2024 zu einer Demonstration gegen das WHO-Pandemieabkommen auf dem Bundesplatz in Bern aufgerufen. Dem Aufruf folgten mehrere hundert Menschen. Die Juso rief zu einer Gegendemonstration auf, verzichtete schliesslich aber darauf.