Kampf gegen Arzneimittel-Kriminalität
Die Bekämpfung von Medikamentenfälschungen soll international koordiniert und verstärkt werden: Das will eine Europarats-Konvention, deren Entwurf an einer Konferenz unter Schweizer Vorsitz in Basel bereinigt wurde.
Die Medicrime-Konvention verpflichte erstmals Staaten international zu Massnahmen, sagte der Basler Gesundheitsdirektor und Vizepräsident des Swissmedic-Verwaltungsrats, Carlo Conti, am Freitag vor den Medien.
Laut Konferenzteilnehmern hat namentlich die Möglichkeit des Internetverkaufs die Gefährdung durch Arzneimittel-Kriminalität
verstärkt.
Die Konvention sieht verstärkte Strafbestimmungen, internationale Kooperation und Präventionsmassnahmen vor.
Das Übereinkommen soll im Mai vom Ministerkomitee des Europarats verabschiedet und im Herbst zur Unterzeichnung freigegeben werden. Anschliessen können sich die 47 Mitgliedsstaaten des Europarats sowie weitere Staaten.
swissinfo.ch und Agenturen
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