Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zürich (awp/sda) - Der russische Investor Viktor Vekselberg will den Pharmakonzern Novartis für den Aufbau der russischen Forschungsplattform Skolkowo ins Boot holen. Man brauche Partner aus dem Ausland, sagte Vekselberg im Interview mit der "SonntagsZeitung" (SoZ; Ausgabe 30.1.).
"Wir verhandeln derzeit mit Novartis über eine strategische Partnerschaft mit der Stiftung. Ich bin überzeugt, dass wir uns finden", sagte Viktor Vekselberg, Präsident der Stiftung.
Bereits seine Unterstützung zugesagt hat der Zürcher Technopark. Im vergangenen September hat die Schweizer Plattform für Jungunternehmen eine Absichtserklärung unterzeichnet, das Innovationszentrum in der Nähe von Moskau zu unterstützen.
Weiter nannte Vekselberg Sulzer und OC Oerlikon, über deren Partnerschaften sich Skolkowo "freuen" würde. Dies sei aber der Entscheid der Unternehmen. Vekselberg ist über die Beteiligungsfirma Renova an beiden Unternehmen beteiligt.
Nach Meinung von Vekselberg sollte Sulzer ein Joint Venture mit einem russischen Unternehmen eingehen und lokale Produktionsstandorte aufbauen. Sulzer sei in Russland im letzten Jahr um den Faktor drei gewachsen. "Ich glaube aber, dass der Faktor zehn möglich gewesen wäre". Vekselberg zeigt sich überzeugt, dass Sulzer im russischen Energiemarkt ernorme Chancen besitze.
Weiter äusserte sich Vekselberg im Interview zu den Erfahrungen mit der Schweizer Justiz. "Ich habe meine Lektion gelernt", sagte er. "Ich habe gelernt, dass man sich in der Schweiz bei einem Problem nicht an die Regierung, sondern an die lokalen Behörden und normalen Bürger wenden muss", so Vekselberg. In Russland sei das anders.
Erfahrungen mit der Schweizer Justiz hatte Vekselberg unter anderem gemacht, als ihm das Finanzdepartement (EFD) vorgeworfen hatte, er und zwei Geschäftspartner hätten im Zusammenhang mit Aktienkäufen gegen die Gruppenmeldepflicht verstossen. Vekselberg wurde im vergangenen September aber freigesprochen.
Zufrieden zeigte sich der russische Investor mit OC Oerlikon: "Seit der Restrukturierung hat Oerlikon grosse Fortschritte gemacht".
gab

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???