Rund 2,6 Millionen Franken Finanzhilfe für Basler Unipsychiatrie
Die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) erhalten für die Jahre 2026 bis 2029 eine Finanzhilfe von rund 2,6 Millionen Franken. Gemäss Mitteilung des Regierungsrats vom Dienstag soll mit dem Geld die ambulante psychotherapeutische Versorgung im Kanton ausgebaut werden.
(Keystone-SDA) Neu sollen der Zugang zu geeigneten Therapie- und Unterstützungsangeboten verbessert und Versorgungslücken geschlossen werden, wie die Regierung schreibt. Auch solle die Zusammenarbeit zwischen Leistungserbringern gestärkt werden. Der Grosse Rat habe die Finanzmittel bereits bewilligt.
Konkret gehe es um den Ausbau der Transkulturellen Ambulanz (TKA), den Aufbau psychiatrischer Liaisondienste und den Aufbau von Expertennetzwerken. Zudem sei der Aufbau einer Koordinationsstelle beim Gesundheitsdepartement (GD) zentral.
Die Regierung habe entsprechende Verträge in ihrer Sitzung vom Dienstag genehmigt, heisst es. Grund für den Ausbau seien bestehende Wartezeiten sowie zunehmende Engpässe im ambulanten Bereich, besonders bei der Versorgung von Menschen mit komplexen oder schweren psychischen Erkrankungen.
Im Fokus stünden vor allem vulnerable Gruppen, heisst es weiter. Dazu zählten etwa Kinder, Menschen mit Sprachbarrieren oder Personen mit Gewalt und Traumaerfahrungen.
Als Grundlage für die neuen Angebote führt der Regierungsrat zwei Untersuchungen an. Einerseits habe das GD mit einer Umfrage bei Psychotherapeutinnen und -therapeuten im Kanton eine Datengrundlage geschaffen. Andererseits habe einen externen Bericht in Auftrag gegeben, der auf Gesprächen mit Therapeuten, Betroffenen und Angehörigen basiere.