Von der Schweiz nach Chile: Indigene Gebeine nach Patagonien zurückgegeben
Der Kanton Basel-Stadt gibt zwei Skelette und einen Schädel nach Chile zurück. Regierungspräsident Conradin Cramer empfing anlässlich dieser Restitution eine Delegation der indigenen Gemeinschaft der Kawésqar im Rathaus und sprach mit Swissinfo über die Pionierarbeit seines Kantons.
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Die Gebeine von drei Indigenen befanden sich über ein Jahrhundert lang im Naturhistorischen Museum Basel. Mithilfe der Provenienzforschung, internationaler Zusammenarbeit und der Einbindung der Gemeinschaft wurden sie am 10. September 2026 zurückgegeben.
Basel-Stadt wird die Überreste in Abstimmung mit den indigenen Gemeinschaften nach Punta Arenas im Oktober überführen. Dort werden die Nachfahren über eine angemessene letzte Ruhestätte entscheiden.
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Schweizer Diplomatie
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Basel-Stadt gibt die Überreste von drei Indigenen an Chile zurück. In Schweizer Museen lagern mindestens 4000 menschliche Überreste aus der Kolonialzeit.
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