Neue Räumlichkeiten für die Genfer Zentren für Sicherheitspolitik und Minenräumung eingeweiht
Der Schweizer Verteidigungsminister, Bundesrat Adolf Ogi, hat am Montag (18.10.) im WMO-Gebäude in Genf die neuen Räumlichkeiten für das Zentrum für Sicherheitspolitik und für das Internationale Zentrum für humanitäre Minenräumung offiziell eingeweiht.
Der Schweizer Verteidigungsminister, Bundesrat Adolf Ogi, hat am Montag (18.10.) im WMO-Gebäue in Genf die neuen Räumlichkeiten für das Zentrum für Sicherheitspolitik und für das Internationale Zentrum für humanitäre Minenräumung offiziell eingeweiht.
Das Zentrum für Sicherheitspolitik und das Zentrum für humanitäre Minenräumung waren auf Initiative des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) gegründet worden. Beide Zentren sind im neuen Gebäude der Weltorganisation für Meteorologie (Bild) untergebracht.
Das Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik wurde 1995 formell gegründet. Es wird von der Schweiz und 15 weiteren Staaten getragen und ist eine Ausbildungsstätte für Sicherheitsfragen. Die Schweiz versteht das Zentrum als Beitrag zur Nato-Partnerschaft für den Frieden.
Das Internationale Zentrum für humanitäre Minenräumung wurde 1998 gegründet. Ende März dieses Jahres nahm das Zentrum seinen operationellen Betrieb auf. Heute beschäftigt es laut VBS 16 Personen aus acht verschiedenen Staaten. Es wird von der Schweiz und dem Kanton Genf sowie 16 weiteren Staaten getragen. Das Zentrum vernetzt die verschiedenen Minenzentren untereinander und mit der UNO und koordiniert den weltweiten Kampf gegen die Minen und für die Minenräumung.
SRI und Agenturen
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