Volksinitiativen für Kapitalgewinnsteuer und kürzere Arbeitszeit zustandegekommen
Die Volksinitiativen «Für eine kürzere Arbeitszeit» und «Für eine Kapitalgewinnsteuer» sind formell zustande gekommen. Beide haben das Quorum von 100'000 Unterschriften klar erreicht, wie die Bundeskanzlei am Dienstag (14.12.) mitteilte.
Die Volksinitiativen «Für eine kürzere Arbeitszeit» und «Für eine Kapitalgewinnsteuer» sind formell zustande gekommen. Beide haben das Quorum von 100’000 Unterschriften klar erreicht, wie die Bundeskanzlei am Dienstag (14.12.) mitteilte.
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund hatte die beiden Initiativen nach einem harzigen Start Anfang November eingereicht. Bei der Initiative «Für eine kürzere Arbeitszeit» waren laut Bundeskanzlei 108’296 von 109’492 Unterschriften gültig. Bei der Initiative «Für eine Kapitalgewinnsteuer» waren es 107’407 von 108’137.
Die Arbeitszeit-Initiative will eine schrittweise Reduktion der Arbeitszeit bis zur 36-Stunden-Woche für alle. Die Initiative «für eine Kapitalgewinnsteuer» verlangt eine Steuer von 20 bis 25 Prozent auf den Kapitalgewinnen von Privaten. Steuerfrei sind Gewinne bis maximal 5000 Franken.
Die beiden Initiativen sind Teil des Fünfer-Bouquets der Gewerkschaften «für eine sozialere und gerechtere Schweiz». Dazu gehören die Lehrstellen-Initiative und die Gesundheitsinitiative. Die Taggeld-Initiative ist gescheitert.
SRI und Agenturen
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