Schweizerische Nationalbibliothek wechselt vorübergehend Standort
Die Schweizerische Nationalbibliothek und das Bundesamt für Kultur ziehen im Herbst vorübergehend vom Berner Kirchenfeldquartier ins Monbijou. Grund ist die Gesamtsanierung des Gebäudes der Nationalbibliothek von 2027 bis voraussichtlich 2034.
(Keystone-SDA) Noch bis zum 30. Oktober kann die Schweizerische Nationalbibliothek an der Hallwylstrasse besucht werden. Dann zügelt diese während der Sanierung vorübergehend und öffnet einen Monat später, am 30. November, seine Tore für die Öffentlichkeit wieder an der Monbijoustrasse 72-74 in Bern.
Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat seinen Sitz ebenfalls im 1931 erbauten, denkmalgeschützten Gebäude der Nationalbibliothek. Das Personal des BAK zieht bereits im August in das Verwaltungsgebäude «Titanic» an der Monbijoustrasse.
Wie das BAK am Donnerstag mitteilte, werden das Bundesamt sowie die Nationalbibliothek während mindestens sieben Jahren am provisorischen Standort sein. Dies hänge von der Dauer der Bauarbeiten an der Hallwylstrasse ab. Diese würden frühestens 2034 abgeschlossen sein.
Hintergrund der Sanierung sind unter anderem statische Probleme, welche Untersuchungen zur Erdbebensicherheit 2018 zutage gefördert hatten. Die Gesamtsanierung und der Umbau der Bibliothek wird unter der Federführung des Basler Architekturbüros Christ & Gantenbein durchgeführt.