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Schwyzer Regierungsrat hat Sympathien für Zugersee-Initiative

Keystone-SDA

Der Schwyzer Regierungsrat überlässt es dem Kantonsrat, ob er die Zugersee-Initiative unterstützen will oder nicht. Grund dafür ist, dass das Parlament das Anliegen der Initiative, nämlich die Belüftung des Sees, im April 2025 abgelehnt hat.

(Keystone-SDA) Kein grösserer Schweizer See ist so stark mit Phosphor belastet wie der Zugersee. Ab einer Tiefe von 160 Metern ist er praktisch sauerstofffrei.

Die drei Anrainerkantone Zug, Schwyz und Luzern vereinbarten deswegen, den See künstlich zu belüften und sich die Kosten von 11,2 Millionen Franken zu teilen. Schwyz sollte sich mit 2,3 Millionen Franken beteiligen.

Der Kantonsrat lehnte die vom Regierungsrat beantragte Ausgabenbewilligung aber ab, weil der See ja nicht tot sei und sich auch ohne «Bläterlen» erholen werde, wie etwa von Seiten der FDP und SVP erklärt wurde.

Die Mitte konnte sich mit dem Nein nicht abfinden und reichte eine Initiative ein, damit die Stimmberechtigten über die Schwyzer Beteiligung von 2,3 Millionen Franken entscheiden können. Die vom Kantonsparlament abgelehnte Beteiligung sei «egoistisch» und «kurzsichtig», erklärte die Partei.

Wie aus einer Mitteilung der Staatskanzlei vom Donnerstag hervorgeht, unterstützt der Regierungsrat das Anliegen der Initiative. Die von dieser angestrebte Zirkulationsunterstützung sei eine wirksame Massnahme zur Verbesserung der Wasserqualität. Nach dem Nein des Parlaments über eine identische Ausgabenbewilligung verzichte der Regierungsrat aber darauf, dem Kantonsrat eine Empfehlung abzugeben.

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