SEM gibt Betreuungsmandat in Bundesasylzentren in neue Hände
Das Staatssekretariat für Migration hat die Betreuungsdienstleistungen in den Bundesasylzentren neu vergeben. Die Aufträge für die Zeit ab dem 1. Januar 2027 gehen an die Unternehmen ORS Service AG und Convalere AG.
(Keystone-SDA) Die beiden Unternehmen boten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und überzeugten mit ihrem Leistungsangebot, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Donnerstag mitteilte. Das Mandat umfasst die Betreuung, die medizinische Versorgung und Grundleistungen wie Verpflegung und Bekleidung.
Die ORS Service AG erhielt den Zuschlag für die vier Asylregionen Westschweiz, Bern, Ostschweiz und Tessin-Zentralschweiz. Die Convalere AG übernimmt die Betreuung in den Regionen Nordwestschweiz und Zürich.
Der neue Vertrag ist vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2029 gültig. Er kann zweimal um jeweils zwei Jahre verlängert werden.
Teil des neuen Auftrags ist die Einführung einer Regionalleitung pro Asylregion. Zudem soll eine spezifische Kinderbetreuung die frühkindliche Sprachentwicklung fördern. Das SEM erhöhte auch die Anforderungen an die Ausbildung des Personals.
Nicht von der neuen Vergabe betroffen sind die Bundesasylzentren an der Duttweilerstrasse und das Landhus in Zürich. Dort bleibt aufgrund einer bestehenden Vereinbarung die Asylorganisation Zürich (AOZ) zuständig.